Im Fernkurs erhalten Sie ab November 5 Semester lang regelmäßig Skripten zugesandt. Sie teilen sich die Zeit selbst ein und bestimmen, wann und wie lange Sie studieren!...
Das Kirchenrecht soll vor Willkür und Ungerechtigkeiten schützen. Manchmal erscheint es aber als Bremse jeglicher Veränderung. Warum gibt es das Kirchenrecht? Wie funktioniert es? Wo betrifft es eine/n jede/n einzelne/n von uns und was hat es mit einer Kirchenreform zu tun? Sperrige Themen, die sich als überraschend lebensrelevant erweisen werden.
In der Bibel und in der christlichen Glaubensgeschichte spielt die Wüste von den so genannten „Wüstenvätern“ bis in die Gegenwart eine bedeutende Rolle. Der Spezialkurs erschließt die Grundzüge einer „Spiritualität der Wüste“ und gibt Impulse für das eigene Leben.
Der biblische Kanon umfasst im Judentum wie auch für evangelische und katholische Christ*innen unterschiedlich viele Schriften. Zur Zeit ihrer verbindlichen Festlegung kursierten weit mehr Texte jüdischer und christlicher Herkunft als – aus verschiedenen Gründen – in die Heiligen Schriften aufgenommen wurden. Als sogenannte „Apokryphen“ wurden sie verboten, verborgen, verdrängt – und sind dennoch bis heute wirksam. Tauchen Sie mit ein in die faszinierende Welt der „verborgenen Schriften“.
Warum entstehen Orden oft gerade dann, wenn die Kirche in der Krise ist? Ist das Kloster ein Ort der Weltflucht – oder eine besonders radikale Form der Präsenz und ein Kraftort für die Veränderung von Welt und Kirche? Der Spezialkurs Ordensspiritualität geht diesen Fragen nach und eröffnet einen Zugang zur Vielfalt geistlichen Lebens.
Venedig ist unbestritten ein Sehnsuchtsort. Alle kennen die Rialtobrücke und den Markusplatz, wenige die Geschichte Venedigs von den Anfängen an: Torcello als „Fluchtort“ in der Lagune und den Einfluss von Byzanz. Dieser Einfluss verleiht Venedig sein Alleinstellungsmerkmal als Stadt zwischen Orient und Okzident. Diese Spannung wird besonders augenfällig in der Architektur, namentlich im Kirchenbau und in der dogmatischen und liturgischen Programmierung der künstlerischen Ausstattung, die sowohl die westliche wie auch die östlich-orthodoxe Theologie berücksichtigt. Dazu kommt die außergewöhnliche Instrumentalisierung christlicher Heiliger, zuerst des Theodorus, dann des Hl. Markus als Identifikationsfiguren für eine Republik, deren geschäftstüchtige Elite unermesslichen Reichtum angehäuft hat. Das alles kulminiert in der goldenen Zeit Venedigs in der Gotik und Renaissance, bevor im Barock der Niedergang als Weltmacht eingeleitet und Venedig als Ort von Dekadenz und Karneval und schließlich als touristischer Hotspot wahrgenommen wird.
Begeben Sie sich auf eine Zeitreise durch Geschichte und Gegenwart Venedigs!
In der Bibel und in der christlichen Glaubensgeschichte spielt die Wüste von den so genannten „Wüstenvätern“ bis in die Gegenwart eine bedeutende Rolle. Der Spezialkurs erschließt die Grundzüge einer „Spiritualität der Wüste“ und gibt Impulse für das eigene Leben.
Der Kurs beleuchtet christliche und östliche Deutungen des Todes und des „Danach“. Während das Christentum die Auferstehung und die „Letzten Dinge“ in den Mittelpunkt stellt, zeigen Hinduismus, Buddhismus und andere Traditionen vielfältige Vorstellungen von Übergang, Wiedergeburt und spiritueller Entwicklung. So entsteht ein weiter Horizont, der zum Nachdenken über die eigene Sicht von Leben, Sterben und Hoffen anregt.
Alle Religionen kennen spirituelle Traditionen. Allein im Christentum findet sich eine Fülle an Ansätzen, wie sich Glaube konkret im Leben entfalten kann. Welche Grundzüge lassen sich an Glaubensbiographien in der Geschichte des Christentums und der Religionen ablesen? Wo gibt es Berührungspunkte und Unterschiede? Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Traditionen lädt auch ein, der eigenen Spiritualität tiefer auf die Spur zu kommen.