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    AKADEMIE am DOM

    öffentliche Vorträge

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    Katholisch mit Respekt für Andersdenkende: Offen, nachdenklich, dialogisch kommen Menschen und Überzeugungen einander näher.

     

    Aktuell, wissenschaftlich und verständlich teilen wir interdisziplinäres Wissen und Erkenntnisse mit Glaubensrelevanz. Öffentliche Vorträge und Podien im Herzen Wiens. Vor Ort oder online sind Sie dabei.

     

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    Naher Osten     Die kommenden Herausforderungen annehmen

     

    NÄCHSTE VERANSTALTUNGEN 

    Mi 17
    Jun
    2026
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Im Brennpunkt Spezial
    Papst Leo und KI
    Die Sozialenzyklika „Magnifica...
    auch online

    Univ.-Prof. Dr. Alexander Filipović


    Am Pfingstmontag erschien die erste Enzyklika von Papst Leo XIV. „Magnifica humanitas“, die sich der wohl drängendsten Zukunftsfrage unserer Generation widmet: Mit der rasanten Entwicklung der Künstlichen Intelligenz steht die Menschheit an einer Epochenwende, die Gesellschaft, Arbeitswelt und Kultur fundamental verändert. Papst Leo XIV. greift diese „Zeichen der Zeit“ auf und stellt die Bewahrung des Humanen in den Mittelpunkt der globalen Debatte. Werden die ethischen Leitlinien und konkrete Regeln für den Umgang mit KI, die Papst Leo der Menschheit an die Hand gibt, Wirkung zeigen?

    Info & Anmeldung
    Mi 07
    Okt
    2026
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    Die Sprache der Hoffnung
    auch online

    Dr. Maria Katharina Moser


    Immer mehr Menschen erleben die Zukunft als Bedrohung. Da macht es Sinn, schon in der Gegenwart Hoffnung stark zu machen. Hoffnungsbilder wie die Seligpreisungen sagen uns, wie die Welt am Ende sein müsste, damit wir sie bejahen können – und was wir tun können, um ihrer Entwicklung die richtige Richtung zu geben.

    Info & Anmeldung
    Mi 21
    Okt
    2026
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    Demokratie und Migration
    Eine Zukunftsfrage
    auch online

    Günther Ogris


    Migration und Integration stehen in engem Zusammenhang. Die Einwanderung stabilisiert das Pensions- und Gesundheitssystem, die Pflege, zudem Gastronomie, Tourismus, Transportwesen, Bauwirtschaft, Forschung und Entwicklung. Dennoch bleibt sie ein wichtiges Wahlkampfthema, das vor allem rechts-autoritären Bewegungen nützt. Findet Politik eine Antwort, die zugleich Demokratie und Menschenrechte schützt?

    Info & Anmeldung
    Mi 04
    Nov
    2026
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Im Brennpunkt
    Es war halt (nicht) immer schon so!
    Kirchenreform aus historischer...
    auch online

    Prof. Dr. Dr. h.c. Hubert Wolf


    Tief unten in den Kellern der Kirchengeschichte liegen jahrhundertealte Traditionen begraben, von denen die Kirche heute nichts mehr wissen will: Päpste waren einmal in Gremien eingebunden, die sie kontrollierten, Frauen konnten Sünden vergeben, Laien hatten etwas zu sagen, Bischöfe wurden gewählt. Höchste Zeit für einen frischen Blick auf die Geschichte.

    Info & Anmeldung
    Mi 11
    Nov
    2026
    16:00 – 17:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung | Videozuspielung
    „Erinnerung ist ein anderes Wort für Hoffnung“
    Zum Vermächtnis Elie Wiesels
    auch online

    Prof. Dr. Dr.h.c. Reinhold Boschki


    Elie Wiesel überlebte als 16-Jähriger Ausschwitz und Buchenwald. Nach der Befreiung widmete er sein Leben der Aufklärung und Erinnerung als „Lebenselixier einer Kultur. Sie nähren Hoffnungen und machen den Menschen zum Menschen.“ – Sofern nicht nur Schönes, sondern auch erlittene Verbrechen und Leiden im Gedächtnis bewahrt würden. Als ,,Botschafter der Menschheit, der eine Botschaft des Friedens, der Versöhnung und der Menschenwürde übermittelt“, wurde Elie Wiesel 1986 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

    Info & Anmeldung
    Mi 11
    Nov
    2026
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    Spuren letzter Hoffnung
    auch online

    em. Univ.-Prof. Dr. Ottmar Fuchs


    Hoffnung benötigt „Gott“ in unersättlicher und unerschöpflicher Weise. Zu ihrem Prüfstein macht Ottmar Fuchs die Frage nach Liebe, Freiheit und Gerechtigkeit – im Horizont der Sehnsucht: geliebt zu werden, ohne Freiheit zu verlieren, und Freiheit zu leben, ohne mit Liebesentzug bestraft zu werden.

    Info & Anmeldung
    Mi 18
    Nov
    2026
    16:00 – 17:30
    Lebensbilder
    Ich habe nicht aufgehört zu lernen
    Glaube – Theologie – Kirche
    auch online

    em. Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn OP


    Ordensmann, Student und Professor der Theologie, Zeitzeuge des Zweiten Vatikanischen Konzils, Redaktor des Weltkatechismus, Weihbischof, Erzbischof, Emeritus – Kardinal Schönborn im Gespräch mit Erhard Lesacher über die wichtigsten „Lernorte“ seines Lebens: herausfordernde, schmerzliche, aber auch überraschende.

    Info & Anmeldung
    Mi 13
    Jan
    2027
    16:00 – 17:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung | Videozuspielung
    Aus der Hoffnung feiern
    Die Kraft der Rituale
    auch online

    Elisabeth Greil


    Liturgisch definieren wir Sprache oft wortbezogen und vergessen, dass das Wort Fleisch geworden ist. Die Kraft der Rituale erschließt sich neu durch den Einsatz von Körper und Sinnen. Besonders Kinder, Demenz-Kranke, Menschen mit Behinderung, Sterbende … sind auf diese Weise ansprechbar, können Gottes liebevolle Gegenwart spüren, Kraft tanken oder Frieden finden.

    Info & Anmeldung
    Fr 22
    Jan
    2027
    18:30 – 20:30
    Vortrag | Im Brennpunkt
    Jerusalem als Nabel der Welt
    Tempel und Felsendom
    auch online

    Prof. em. Dr. Klaus Bieberstein


    Religionen definieren, was Menschen heilig ist, und grenzen es räumlich aus. So entstanden mit der Sesshaftwerdung des Menschen die ersten Tempel. Von der frühesten Besiedlung über Herodes und Kalif Abd al-Malik war der Standort des Jerusalemer Tempels und des heutigen Felsendomes ein Dreh- und Angelpunkt, wo Himmel und Erde sich begegneten. Der Vortrag skizziert die bewegte Geschichte dieses heiligen Ortes.

    Info & Anmeldung
    Mi 27
    Jan
    2027
    16:00 – 17:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    „Das Prinzip Hoffnung“
    Zum Hauptwerk Ernst Blochs
    auch online

    Prof.in Dr. Francesca Vidal


    Wer hofft, ein Narr? Der Philosoph Ernst Bloch würde dem vehement widersprechen. Er bezeugt seine Hoffnung in schlimmsten Zeiten und widrigsten Umständen. Doch gilt es, seinen Hoffnungsbegriff zu verstehen: nicht passives Ausharren ist gefragt, sondern verantwortetes und widerständiges Eintreten für das Mögliche.

    Info & Anmeldung
    Mi 27
    Jan
    2027
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Holocaust-Gedenktag
    Jiddische Lieder von Trotz und Hoffnung
    Protestlieder gestern und heute
    auch online

    Isabel Frey


    Wozu Kunst, wenn es ums Überleben geht? Jiddische Lieder erzählen seit über einem Jahrhundert von Widerstand, Trotz und Trost: Arbeiter*innenlieder der jüdischen sozialistischen Bewegung, Partisanen- und Gettolieder aus der Zeit der Shoah. Heute schreibt eine junge Generation jiddischer Musiker*innen neue Lieder, die an diese Traditionen anknüpfen.

    Info & Anmeldung
    Mi 17
    Feb
    2027
    18:00 – 19:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    An der Hoffnung festhalten
    ...und lieben, was noch nicht ist und...
    auch online

    Philippa Rath OSB


    Glaube, Hoffnung, Liebe. Am größten sei die Liebe, meint Paulus. Für Sr. Philippa ist die Hoffnung fast noch wichtiger. Gerade, wo sich Resignation, Hoffnungslosigkeit und Ohnmacht breitmachen, denn "die Hoffnung sieht das, was noch nicht ist und sein wird. Sie liebt das, was noch nicht ist und sein wird." (Charles Péguy)

    Info & Anmeldung
    Mi 10
    Mär
    2027
    16:00 – 17:30
    Vortrag | Im Brennpunkt
    Christliche Influencer*innen
    Glauben in der Echokammer
    auch online

    MMag. Dr. Sigrid Rettenbacher


    Religion ist wieder gefragt? Vor allem in den Social Media werden von meist jungen Gläubigen christliche Inhalte nachgefragt, verbreitet, geteilt – aber auch grob missverstanden oder instrumentalisiert. Zu oft geben sie auf komplexe Fragen zu simple Antworten, erklären die Welt schwarz-weiß ohne Grautöne. Digitale Missionar*innen setzen auf Provokation, Emotion, Tempo – und ein problematisches Kirchen- und Menschenbild. Sie sammeln Gefolgschaft in den sozialen Medien, nicht selten in fragwürdiger Allianz mit der extremen Rechten.

    Info & Anmeldung
    Fr 09
    Apr
    2027
    18:30 – 20:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    Ohne Judentum kein Islam
    auch online

    Prof. Dr. Mouhanad Khorchide


    Der Bruderzwist zwischen Juden und Muslimen scheint unversöhnlich. Spätestens mit dem 7. Oktober 2023 wurde deutlich, wie verbreitet der Antisemitismus unter Muslimen weltweit, aber auch in Europa ist. Welche historischen, theologischen, politischen und psychologischen Faktoren tragen dazu bei? Wie lässt sich dieser Herausforderung wirksam, nachhaltig und glaubwürdig begegnen? Schließlich berief sich der Prophet Mohammed von Anfang an auf das Judentum als Grundlage des Islam und Legitimation seiner Verkündigung.

    Info & Anmeldung
    Mi 14
    Apr
    2027
    16:00 – 17:30
    Vortrag | Fragile Hoffnung
    Herzensbildung
    Beobachtungen zum Grundthema aller...
    auch online

    Dr. Klaus Mertes SJ


    Wie kann man „mit dem Herzen sehen“ lernen? – Indem Lebenshaltungen eingeübt werden, die dazu befähigen, über notwendige Regelerfüllung hinaus auch „Herzenspflichten“ erkennen zu können. Diese besondere Wahrnehmungskompetenz – eine Kultur des Hörens, der Stille und der Mitmenschlichkeit – zu lehren und zu erlernen, sollte das Grundthema aller Bildung sein.

    Info & Anmeldung

    THEMEN UND SCHWERPUNKTE
    DER AKADEMIE AM DOM
     

    VERANSTALTUNGEN

    ERMÄSSIGUNGEN

    VOR ORT ODER ONLINE

    WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

    Gute Gründe.

    Themenschwerpunkt 25/26

    Denken und handeln bedürfen nicht nur guter Gründe und Argumente, sondern auch des Stehens auf gutem Grund: Bieten religiöse und politische Überzeugungen jenen sicheren Boden, auf dem tragfähige Beziehungen, Ver-
    söhnung, Ausgleich und sozialer Zusammenhalt gedeihen? Dem reife Persönlichkeiten entwachsen, die Ungewissheit und Belastung standhalten und den unheiligen Geistern der Gegenwart gewachsen sind …?
    Was sind Gute Gründe? Die AKADEMIE am DOM fragt nach Fundamenten und welchen Halt sie in stürmischen Zeiten bieten..

    Kunst & Theologie

    die theologische Tiefendimension von Kunst und Kultur erschließen – Unbekanntes entdecken, Vertrautes mit neuen Augen sehen

     

     

     

    Im Brennpunkt

    aktuelle gesellschaftlich-politische Fragen – problemorientiert und kritisch – Verdrängtes erinnern, Verschleiertes aufdecken – am gesellschaftlichen Zusammenhalt arbeiten

    u35
    Junge Akademie

    Wer heute an Gott glaubt, muss wissen, warum. Theologie bietet Argumente und verbindet Herz und Hirn. u35 : Junge Akademie lädt ein, sich mit spannenden theologischen Fragen auseinanderzusetzen. Jeder Abend bietet einen theologischen Impuls und viel Zeit für’s Gespräch. Fragen sollen gestellt, Zweifel geäußert werden. Nur so ist Verstehen möglich.

    ERMÄSSIGUNGEN UND BEZAHLUNGEN 

    FREIER BEITRAG


    Sie können frei wählen zwischen: 15,- | 10,- | 20,- 

    KEIN BEITRAG

     

    Personen unter 25 und Kulturpassbesitzer*innen nehmen gratis teil!

    Online-Teilnahme nur bei Online-Zahlung

     

    Für die Online-Teilnahme ist der Beitrag im Zuge der Anmeldung auf der Website der THEOLOGISCHEN KURSE per „Online-Zahlung“ zu begleichen.

     

    Die Online-Zahlung auf unserer Homepage ist sicher. Sie können wahlweise mit Kreditkarte (Mastercard oder Visa) oder per Banküberweisung (eps) bezahlen.
     

    Online-Zahlung für Vor-Ort-Teilnahme 
     
    Online-Zahlung ist auch für eine Vor-Ort-Teilnahme möglich. Vorteil: spätere Anmeldefrist – wie bei der Veranstaltung jeweils angegeben.

     

    Die Online-Zahlung auf unserer Homepage ist sicher - wahlweise mit Kreditkarte (Mastercard oder Visa) oder per Banküberweisung (eps).

     

    Selbstverständlich können Sie den Beitrag wie bisher vor Ort unmittelbar vor Veranstaltungsbeginn bezahlen.

    Wie weiß ich, ob ich für eine AKADEMIE-Veranstaltung fix angemeldet bin?

    Grundsätzlich gilt: Wenn Sie von uns - zeitnah zu Ihrer Anmeldung - keine Absage erhalten, können Sie von einer Teilnahme ausgehen. D. h.: Wenn Sie bei Anmeldung über unsere Website das automatische Antwortmail erhalten bzw. bei Anmeldung per Mail eine Bestätigung erhalten haben, sind Sie angemeldet. Im Fall, dass eine Veranstaltung ausgebucht ist, werden Sie umgehend verständigt und gegebenenfalls wird Ihnen ein Platz auf der Warteliste angeboten.

    VOR ORT ODER ONLINE

    VERANSTALTUNGEN

    THEMEN DER AKADEMIE AM DOM

    WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT

    Wahlweise vor Ort oder Online

     

    Die meisten AKADEMIE am DOM-Veranstaltungen werden hybrid durchgeführt. Sie können also entweder vor Ort oder Online per Zoom teilnehmen. Sie erhalten zeitgerecht Hinweise zur erforderlichen technischen Ausstattung. Auf unserer Website finden Sie zudem ein Einführungsvideo zur Verwendung der Zoom-App (Link). Das Einschalten von Kamera und Mikrophon ist nicht verpflichtend. Die Beteiligung (Fragen, Anmerkungen usw.) erfolgt in der Regel schriftlich per Live-Chat.

     

    Barrierefreier Zugang zur AKADEMIE am DOM

    Churhausgasse 4 | Bitte bei „Portier“ läuten.

    Interdisziplinärer wissenschaftlicher Beirat
    der AKADEMIE am DOM

    Die Aufgabe des von Erzbischof Christoph Kardinal Schönborn ernannten interdisziplinären wissenschaftlichen Beirats der AKADEMIE am DOM:

     

    Diskussion der inhaltlichen Ausrichtung und Positionierung der Akademie
    Einbettung der Akademiearbeit in den wissenschaftlichen Diskurs und in gegenwärtige gesellschaftliche Entwicklungen
    Erörterung aktueller und relevanter Fragestellungen

    Amani Abuzahra
    Mag. Dr. Amani
    Abuzahra, MA
    Sigmund Freud Privatuniversität Wien

    Amani ABUZAHRA hat Philosophie und Intercultural Studies an den Universitäten Wien und Salzburg studiert. Als Visiting Scholar forschte und lehrte sie an den Universitäten Istanbul und Eskisehir und zuletzt Philosophie und Interkulturelle Pädagogik an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems. Aktuell forscht Amani Abuzahra als Postdoctoral Researcher an der Sigmund Freud Privat Universität Wien und ist als Vortragende in der Erwachsenenbildung zu muslimischen Lebenswelten, Diversität und Empowerment tätig.

    Domagoj Akrap
    Mag. Dr. Domagoj
    Akrap
    Jüdisches Museum Wien

    Domagoj AKRAP hat Judaistik und Slawistik in Wien studiert und 2004 mit Promotion abgeschlossen. Seit Studienabschluss ist er als Bibliothekar und seit 2017 als Kurator am Jüdischen Museum Wien tätig und zudem Lehrbeauftragter am Institut für Judaistik sowie am Institut für Slawistik der Universität Wien. Domagoj Akrap hat mehrere Arbeiten zu jüdischen Denkern, unter anderem die Monografie „Erich Fromm – ein jüdischer Denker“ (Wien 2011) verfasst und koordiniert den Wiener Arbeitskreis der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft.

    Ingrid Brodnig
    Mag. (FH) Ingrid
    Brodnig
    Medienjournalistin & Autorin

    Ingrid BRODNIG studierte „Journalismus und Unternehmenskommunikation“ in Graz. Danach arbeitete sie für das Stadtmagazin Falter, anschließend als Redakteurin des Nachrichtenmagazins Profil mit Schwerpunkt auf Medien- und Digitalthemen. Seit 2017 selbständig und seit 2024 Kolumnistin der Tageszeitung Der Standard, publiziert sie und hält Vorträge und Workshops zu ihrem Arbeitsschwerpunkt digitale Themen. Ingrid Brodnig unterstützt die Ende November 2016 veröffentlichte Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union. Im April 2017 wurde sie von der österreichischen Bundesregierung zur digitalen Botschafterin (Digital Champion) Österreichs in der EU ernannt und gehörte bis Februar 2022 der unter Bundeskanzler Nehammer eingesetzten GECKO-Kommission an. Ingrid Brodnig wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch (2016), Sonderpreis für „Hass im Netz. Was wir gegen Hetze, Mobbing und Lügen tun können“, als Medienjournalistin des Jahres (2021) und als Kolumnistin des Jahres (2023), beide verliehen von der Zeitschrift Der Österreichische Journalist.

    Josef Bruckmoser
    Mag. Josef
    Bruckmoser
    Theologe & Redakteur (Salzburger Nachrichten)

    Josef BRUCKMOSER hat katholische Theologie sowie Publizistik und Kommunikationswissenschaft studiert und von 1978 bis 1989 die Pressestelle der Erzdiözese Salzburg geleitet, Anschließend wechselte er zu den Salzburger Nachrichten, wo er 30 Jahre lang zunächst als Lokalredakteur, später als Ressortleiter Bildungspolitik und Kirche, Chef vom Dienst, Ressortleiter für Lokales und schließlich von 2010 bis zu seiner Pensionierung 2019 als Ressortleiter für Wissenschaft, Gesundheit und Religion tätig war. Heute ist er ständiger freier Mitarbeiter der Salzburger Nachrichten für die Wochenend-Seite "Geist & Welt". Josef Bruckmoser ist u. a.Träger des Leopold-Kunschak-Pressepreises (1999), des Moritz-Preises für besondere publizistische Leistungen in den Bereichen Humanitäres und Arbeitswelt (2000) und des René-Marcic-Preises des Landes Salzburg für qualitätvolle herausragende publizistische Leistungen (2019).

    Michael Bünker
    Altbischof Hon. Prof. Dr. Michael
    Bünker
    Evangelische Kirche A.B. Österreich

    Michael BÜNKER hat in Wien Evangelische Theologie studiert und im Fach "Neues Testament" promoviert. Nach mehreren Jahren als Vikar und Pfarrer in zwei Wiener Gemeinden übernahm er 1991 die Leitung der Evangelischen Religionspädagogischen Akademie (ERPA). 1999 wurde er zum Oberkirchenrat gewählt. Von Anfang 2008 bis August 2019 war er Bischof der Evangelischen Kirche AB in Österreich. Seit Oktober 2011 tritt er als Schirmherr der entwicklungspolitischen Aktion Brot für die Welt Österreich auf.

    Katja Eckert
    Dkffr. Katja
    Eckert
    Geschäftsführerin Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien

    Katja Eckert ist seit Dezember 2024 Geschäftsführerin der Dienststelle Erwachsenenbildung der Erzdiözese Wien.

    Heinz Fischer
    Dr. Heinz
    Fischer
    Bundespräsident a. D.

    Heinz FISCHER hat Rechts- und Staatswissenschaften in Wien studiert (Promotion 1961) und sich an der Universität Innsbruck für Politikwissenschaft habilitiert (1993). Schon vor und neben seiner akademischen Lehrtätigkeit an der Universität Wien (zuletzt 1997) begann sein politischer Werdegang: In zahlreichen Funktionen tätig (ab 1971 Abgeordneter zum Nationalrat sowie u. a. bis 2004 im Österreich-Konvent), war er u. a. Bundesminister für Wissenschaft und Forschung (1983-1987), Präsident des Nationalrates (1990-2002) sowie Bundespräsident der Republik Österreich (2004-2016). Heinz Fischer ist Träger höchster nationaler und internationaler Ehrungen und Auszeichnungen, Schirmherr renommierter österreichischer Institutionen, Autor zahlreicher Veröffentlichungen (zuletzt gem. mit Christoph Leitl, Optimisten für Österreich, Salzburg-München: ecowin 2017) und hat als geschätzter Gastredner auch im Ruhestand einen stets gefüllten Terminkalender.

    Franz Fischler
    Dipl.-Ing. Dr. Franz
    Fischler
    Franz Fischler Consult GmbH

    Franz FISCHLER hat Landwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien studiert. Von 1989 bis 1994 war er Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, von 1995 bis 2004 Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Landwirtschaft, ländliche Entwicklung und Fischerei, von 2005 bis 2011 Präsident des Ökosozialen Forums sowie von 2012 bis 2020 Präsident des Europäischen Forums Alpbach. Seit dem Jahr 2015 ist Franz Fischler Präsident des Instituts für höhere Studien (IHS).

    Ludger Hagedorn
    Dr. Ludger
    Hagedorn
    IWM - Institut für die Wissenschaften vom Menschen

    Ludger HAGEDORN hat Philosophie und Slawische Sprachen an der Freien Universität zu Berlin sowie an der Technischen Universität in Berlin studiert, wo er 2002 promoviert wurde. Seit 1997 - ab 2016 als Forschungsdirektor und seit 2018 als Permanent Fellow - widmet er sich am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien (IWM) u. a. Fragen der Politischen Philosophie, der Moderne und Säkularisierung, tschechischen und slawischen Denkern wie dem Phänomenologen Jan Patocka und seiner Idee Europas nach seinem Untergang. Etliche Forschungs- und Lehraufenthalte führten Ludger Hagedorn nach Tschechien, Prag, Mainz, Stockholm und jüngst an die New York University Berlin.

    Gudrun Harrer
    Mag. Dr. Gudrun
    Harrer
    Der Standard

    Gudrun HARRER hat Arabistik, Islamwissenschaften und Politikwissenschaften studiert und über das irakische Atomprogramm dissertiert. Sie ist leitende Redakteurin und Kommentatorin der Tageszeitung Der Standard sowie Lehrbeauftragte für Moderne Geschichte und Politik des Nahen und Mittleren Ostens an der Universität Wien und an der Diplomatischen Akademie Wien. Während der EU-Ratspräsidentschaft 2006 wurde sie vom österreichischen Außenministerium als Sondergesandte in den Irak geschickt und war Geschäftsträgerin der Österreichischen Botschaft Bagdad. Gudrun Harrer ist Vorstandsmitglied der Österreichischen Orient-Gesellschaft Hammer-Purgstall (ÖOW) und des Österreichischen Instituts für Internationale Politik (OIIP). Für ihr publizistisches Gesamtwerk wurde sie 2015 mit dem "Bruno Kreisky Preis für das politische Buch" ausgezeichnet.

    Susanne Heine
    em. Univ.-Prof. Dr. Susanne
    Heine
    Universität Wien

    Susanne HEINE war bis 2017 Professorin für Praktische Theologie und Religionspsychologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät in Wien. Seit 1998 ist sie Mitglied der Internationalen Gesellschaft für Religionspsychologie (bis 2009 Vorstandsmitglied) und seit 2014 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste: Klasse Weltreligionen. Seit über 30 Jahren arbeitet sie im interreligiösen Dialog mit dem Islam und erhielt dafür 2007 den Wilhelm Hartel-Preis der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und 2011 das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse des BM für Unterricht, Kunst und Kultur.

    Franz Kerschbaum
    Univ.-Prof. Dr. Franz
    Kerschbaum
    Universität Wien

    Franz KERSCHBAUM ist Professor für beobachtende Astrophysik an der Universität Wien. Längere Forschungsaufenthalte führten ihn nach Frankreich, Spanien, Chile und Schweden. Er befasst sich mit der Erforschung der Spätstadien der Sternentwicklung, mit astronomischer Instrumentenentwicklung, Weltraumexperimenten sowie wissenschaftshistorischen und interdisziplinären Fragestellungen. Seine beratende Tätigkeit für zahlreiche internationale Einrichtungen (u. a. die Europäische Weltraumagentur ESA, und die Europäische Südsternwarte ESO), für Universitäten und Fachzeitschriften ergänzt er durch Öffentlichkeitsarbeit in Ausstellungen, populäre Artikel, Vorträge, Medienarbeit und, besonders gerne, Kinder- und Jugendprojekte.

    Christian Kircher
    Mag. Christian
    Kircher

    Christian KIRCHER, studierter Betriebswirt, wechselte nach 15 Jahren in der Privatwirtschaft - zuletzt Gillette Gruppe Deutschland - beruflich in den Kulturbereich. Bis 2015 war er Finanzdirektor des Wien Museums. Seit 2016 ist er Geschäftsführer der Bundestheater-Holding GmbH, dem organisatorischen Dach von Burgtheater, Wiener Staatsoper und Volksoper Wien sowie der „ART for ART“- Theaterservicegesellschaft sowie Aufsichtsrat im Jüdischen Museum der Stadt Wien und im Vorstand der Arnold Schönberg Center Privatstiftung.

    Henning Klingen
    Dr. Henning
    Klingen
    Kathpress, miteinander

    Henning KLINGEN hat Germanistik, Katholische Theologie und Philosophie in Münster und Erfurt studiert. Nach seiner journalistischen Ausbildung in Wien war er für den "Rheinischen Merkur", "Die Furche", "Christ in der Gegenwart", "Stadt Gottes", "Liborius-Magazin" und für den "Deutschlandfunk" (Sendung "Tag für Tag") tätig. Seit 2006 ist Henning Klingen Mitarbeiter der Katholischen Presseagentur Kathpress und seit 2013 Chefredakteur der Zeitschrift "miteinander" des Canisiuswerkes. Zu seinen theologischen Schwerpunkten gehört die Neue Politische Theologie. ( https://www.henning-klingen.de/ )

    Michael Kuhn
    Dr. Michael
    Kuhn
    Theologe & Geistlicher Begleiter

    Der gebürtige Wiener Michael KUHN hat Theologie und Kommunikationswissenschaft in Wien, Amsterdam, Utrecht und London studiert. Der verheiratete ständige Diakon leitete bis zu seinem Ruhestand 2023 viele Jahre das Büro der Österreichischen Bischofskonferenz in Brüssel, war Referent der Österreichischen Bischofskonferenz für die Europäische Union und die COMECE (Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft) sowie deren stv. Generalsekretär. Heute begleitet er, inspiriert von Ignatius von Loyola, (junge) Menschen auf ihrer Suche nach Sinn und Berufung.

    Elisabeth Maier
    Mag. Dr. Elisabeth
    Maier
    Musikhistorikerin

    Elisabeth MAIER hat in Wien Musik- und Theaterwissenschaft (Dr. Phil.), Katholische Theologie (Mag. Theol.) sowie am Konservatorium Klavier (Lehrbefähigungs- und Konzertreifeprüfung) studiert. Als Mitarbeiterin in der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek, im Austrian Centre for Digital Humanities and Cultural Heritage (ACDH-CH) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (vormals Kommission für Musikforschung bzw. Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen) und des Anton Bruckner Instituts Linz einerseits, aber auch als Generalsekretärin (ab 1993) und Präsidentin der Wiener Katholischen Akademie (2014-2017) sowie Präsidentin (2012-2016) und Vizepräsidentin (bis 2021) der Edith Stein Gesellschaft Österreich widmet sie ihre Arbeit auch grenzüberschreitenden Themen zwischen Musikwissenschaft, Theologie und Spiritualität. Für ihre ertragreiche Forschung wurde Elisabeth Maier mehrfach geehrt, zuletzt wurden ihr 2022 die "Bruckner-Medaille" der Internationalen Bruckner-Gesellschaft und 2023 das Goldene Doktorat der Universität Wien verliehen. 2024 erschien im Musikwissenschaftlichen Verlag Wien ihre Bruckner-Biographie „Anton Bruckner. Blicke auf ein Leben“.

    Beate Matschnig
    Dr. Beate
    Matschnig
    Landesgericht für Strafsachen

    Beate MATSCHNIG ist promovierte Juristin und war seit 1978 Jugendrichterin, zunächst bis 2003 am Jugendgerichtshof Wien, danach als Jugendrichterin im Landesgericht für Strafsachen Wien, mit Zuständigkeit auch für jugendliche Untersuchungshäftlinge in Wien. Neben ihrer Mitgliedschaft in der psychosozialen Kommission und der Internationalen Jugendrichtervereinigung engagierte sich Beate Matschnig im Vorstand des Vereins "Kinderstimme" und in der Österreichischen Gesellschaft für interdisziplinäre Familienforschung (ÖGIF). Seit Herbst 2019 hält sie am Juridicum eine Lehrveranstaltung zu Jugendstrafrecht und Jugendvollzug und ist seit 2023 Vorstandsmitglied beim Verein Rote Nasen.

    Claudia Paganini
    PD Dr. Claudia
    Paganini
    Universität Innsbruck

    Claudia PAGANINI hat Philosophie und katholische Theologie in Innsbruck und Wien studiert und wurde 2005 mit einer kulturphilosophischen Arbeit über das Scheitern im Werk von Friedrich Dürrenmatt sub auspiciis Praesidentis rei publicae zur Doktorin der Christlichen Philosophie promoviert. Nach der Elternzeit für ihre drei Kinder nahm sie 2010 ihre Tätigkeit als Universitätsassistentin am Institut für Christliche Philosophie, Universität Innsbruck, auf und ist seit 2013 als Gastdozentin an den Universitäten von Mailand, Athen, Zagreb, Limerick und Brixen tätig gewesen. 2018 an der Hochschule für Philosophie München habilitiert, hatte sie dort seit 2021 bis zu ihrer Rückkehr an die Universität Innsbruck 2024 die Vertretungsprofessur für Medienethik inne. Neben ihrer Tätigkeit als Wissenschaftlerin schreibt Claudia Paganini auch Romane, Kurzgeschichten und Gedichte.

    Rotraud A. Perner
    Prof. Dr. Rotraud A.
    Perner, B/MTh (evang)
    Psychoanalytikerin und evangelische Theologin

    Rotraud PERNER ist promovierte Juristin, Psychoanalytikerin und evangelische Theologin (Master of Theology 2015). Als Professorin, Publizistin und Supervisorin sowie als Initiatorin der Vereine "Die Möwe" und "Promethea" u. a., ist sie seit Jahrzehnten unermüdlich in Forschung, Lehre und Beratung tätig und war zuletzt auch als Hochschulpfarrerin im Ehrenamt tätig. Heute engagiert sie sich zudem in der 2024 gegründeten Lukas-Akademie im Stift Zwettl. Vielfach ausgezeichnet, steht ihr Lebenswerk ganz im Dienst einer umfassenden Gewaltprävention und Gesundheitsförderung. Ihre zahlreichen Publikationen und Vorträge rühren an gesellschaftliche Tabus und bieten originelle und kritisch-unbequeme Sichtweisen.
    www.salutogenese.or.at

    Viola Raheb
    Dr. Viola
    Raheb, MA
    PRO ORIENTE

    Viola RAHEB wuchs in Bethlehem als Tochter einer alteingesessenen palästinensisch-christlichen Familie auf. An der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg studierte sie Erziehungswissenschaften und Evangelische Theologie (Abschluss 1995) und wurde in Advanced Theological Studies an der Universität Wien promoviert. Sie verfügt über mehrjährige Erfahrung als Universitätsdozentin und -lektorin in Wien, Graz, Bethlehem und Frankfurt sowie über Trainings- und Beratungserfahrung in unterschiedlichen Organisationen im öffentlichen Sektor (Ministerien, NGOs) und war u. a. für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Jordanien und Palästina tätig. Seit Juni 2021 ist Viola Raheb Projektmanagerin in der Stiftung PRO ORIENTE.
    Sie ist Mitbegründerin von ADAM (Akademie für Dialog-Anwendung und Mediation) und gehört zahlreichen facheinschlägigen Gremien an, u. a. der Österreichischen Gesellschaft für Religionswissenschaft, als Senior Fellow dem Bruno Kreisky Forum für internationalen Dialog und ist Mitglied des Herausgeberkreises der „Ökumenischen Rundschau“.

    Wolfgang Schreiner
    em. Univ.-Prof. Dr. Wolfgang
    Schreiner
    Biosimulation und Bioinformatik, MedUni Wien

    Wolfgang SCHREINER hat in Wien Physik und Mathematik studiert und sich 1990 für Medizinische Informatik habilitiert. 1995 wurde er zum ordentlichen Universitätsprofessor für Medizinische Computerwissenschaften am gleichnamigen Institut der Universität Wien berufen und lehrte bis Oktober 2022 Biosimulation und Bioinformatik an der Medizinischen Universität Wien. Er forscht im Bereich der Immunologie und Entwicklung von Modellen und Simulationen der Erkennung von Antigen-Strukturen. Wolfgang Schreiner steht in einem intensiven interdisziplinären Dialog über Theologie und Evolutionstheorie. In seinen Vorträgen und Publikationen zu diesen Themen sucht er Wege zu einer neuen Verbindung von Naturwissenschaft und Theologie.

    Günter Stemberger
    em. Univ.-Prof. Dr. Günter
    Stemberger
    Universität Wien

    Günter STEMBERGER ist emeritierter Professor für Judaistik an der Universität Wien, korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Ehrendoktor der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen. Seine Einführungen in Talmud und Midrasch sind Standardwerke in der Judaistik. Zuletzt veröffentlichte er eine von ihm kommentierte Übersetzung der Mekhilta de-Rabbi Jishma'el - des ältesten rabbinischen Kommentars zum Buch Exodus.

    Alfred Trendl
    Dr. Alfred
    Trendl

    Alfred TRENDL, gebürtiger Wiener, hat sich nach dem Studium der Rechtswissenschaften auf das Steuerrecht spezialisiert. Seit 1989 ist er als Steuerberater und ab 1996 auch als Wirtschaftsprüfer selbstständig tätig. Er leitet eine Steuerberatungskanzlei in Wien, die 2004 zum frauen-und familienfreundlichsten Unternehmen gekürt wurde. Er war Leiter der Schlichtungsstelle der Kammer der Wirtschaftstreuhänder in Wien. Von 2014 bis 2018 gehörte er dem ORF-Publikumsrat an, danach dem ORF-Stiftungsrat. Von 2011 bis 2023 leitete Alfred Trendl den katholischen Familienverband Österreichs, den er bis heute bei internationalen Aufgaben vertritt. Er ist Vizepräsident des katholischen Laienrats.

    Paul M. Zulehner
    em. Univ.-Prof. DDr. Paul M.
    Zulehner
    Universität Wien

    Paul M. ZULEHNER, Philosoph und Theologe, war von 1984 bis 2008 Professor für Pastoraltheologie an der Universität Wien. In seinen religionssoziologischen Forschungen widmet er sich der Rolle der Religion im Alltag, den Werten sowie gesellschaftlichen und strukturellen Veränderungen in der Kirche. Paul M. Zulehner war langjähriger Berater der Konferenz der Europäischen Bischofskonferenzen und ist Mitglied führender Forschungseinrichtungen, so der Europäischen und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Mehrfach u. a. für seine Osteuropaforschung ausgezeichnet, erhielt er 2015 ein Ehrendoktorat in Erfurt, 2019 die Ehrendoktorwürde der Universität Cluj (Rumänien) und 2023 den Großen Kardinal Innitzer Wissenschaftspreis für sein Lebenswerk.

    www.zulehner.org
    www.zulehner.wordpress.com


     
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