Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Kurskonzept
Ass.-Prof. DDr. Predrag BUKOVEC
Spezialkurs Wien| April 2026
TERMINE
| Detailinformationen |
Franz von Assisi gehört zu den wichtigsten Heiligen der Kirchengeschichte. Wer dieser Mann des Hochmittelalters eigentlich war, wie er in einer Zeit der Krise einen neuen Aufbruch wagte und welche Inspiration er bis heute ausübt, soll Thema dieses Spezialkurses anlässlich seines 800. Todestages sein. Von seinem Berufungserlebnis über die Gründung eines Ordens, der die Armut Christi in den Vordergrund stellte, bis hin zu Papst Franziskus (!) und seiner Schöpfungsspiritualität wird die vielfältige Geschichte des franziskanischen Erbes beleuchtet. Von Italien bis zum Osmanischen Reich und von seinen Stigmata bis zu „Laudato Si`“ erfahren Sie alles Wissenswerte über den Poverello, den „kleinen Armen“. |
| Programm |
Freitag, 24. April 2026, 16:00 - 20:30 Uhr - Reiche Kirche und arme Gläubige – die historischen Rahmenbedingungen in den oberitalischen Städten des 12. und 13. Jahrhunderts - Vom Patrizier zum Poverello – Biographie, Bekehrungserlebnis und Bettelorden - Traum oder Albtraum – Franziskus und die Päpste - Das schwere Erbe – Das Testament des Heiligen und der franziskanische Armutsstreit Ass.-Prof. Mag. Dr. Johannes GIEßAUF MAS, Universität Graz Samstag, 25. April 2026, 09:00 - 16:00 Uhr - Eine Idee, zwei Gründerfiguren, drei Orden – Die franziskanische Ordensfamilie - Heilige Herrin Armut; Höchster, glorreicher Gott – Die franziskanische Spiritualität zwischen Einfachheit und höchstem Gotteslob - Ein Papst der Franziskus heißt – Wie lassen sich franziskanischer Anspruch und Papsttum verbinden? - "Gott, du Vater der Armen" – Die Messe am Hochfest des heiligen Franziskus Mona SCHICK, Philosophisch-Theologische Hochschule Brixen |
Johannes GIESSAUF, promovierter Historiker, ist Assistenzprofessor am Institut für Geschichte der Universität Graz und gehört seit 2006 der Historischen Landeskommission für die Steiermark an. In seiner Tätigkeit in Forschung und Lehre ist ihm die Erschließung vermeintlich "trockener" historischer Daten und Fakten als ebenso spannend wie unterhaltsam wichtig. In seinen Vorträgen und Publikationen befasst er sich u. a. mit Kulturkontakten zwischen Asien und Europa im Mittelalter durch nomadische Reitervölker und die Kreuzritter, aber auch mit speziellen Phänomenen wie Ekstase und Rausch, Kannibalismus oder der Rolle der Frau im Bett mit der Macht.
Mona SCHICK studiert katholische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Brixen. Derzeit beschäftigt sie sich in ihrer liturgiewissenschaftlichen Abschlussarbeit mit dem Messformular des Hochfestes des heiligen Franziskus (Studienabschluss: 2026). Als gelernte pharmazeutisch-technische Assistentin mit zusätzlichen phytopharmakologischen Fortbildungen weiß sie um die heilenden Kräfte der Schöpfung. Das ganzheitliche Heil der Menschen und die Verbindung zur Schöpfungstheologie, wie sie auch Franziskus und seinen Orden wichtig war und ist, faszinieren sie sowohl in ihrem theologischen Arbeiten als auch in der Begegnung mit Menschen in der Apotheke.
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Eine umfassende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben.