Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Wolfgang PALAVER hat Selbständige Religionspädagogik (kath.), Germanistik und Politikwissenschaft in Innsbruck studiert (1990 Promotion zum Dr. theol.). Es folgten einige Jahre als Assistent am Institut für Fundamentaltheologie und ein Forschungsaufenthalt an der kalifornischen Stanford University (USA). 1997 habilitiert, übernahm Wolfgang Palaver 2002 die Professur für „Christliche Gesellschaftslehre“ an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, die er bis zu seinem Ruhestand 2023 innehatte. Er gehört facheinschlägigen Arbeitsgemeinschaften und Komitees an, ist Konsultor der Österreichischen Kommission „Iustitia et Pax“ und befasst sich in seiner Forschung vor allem mit dem Themenkreis Religion, Politik und Gewalt.
Beitrag
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Mitveranstalter
Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Spezialkurses "Apokalypse und Antichrist"
Vortrag | Im Brennpunkt
| Detailinformationen |
Die Weltuntergangsuhr, die mit 85 Sekunden vor Mitternacht einen neuen Tiefpunkt erreicht hat, bestätigt die apokalyptische Weltlage, die uns gegenwärtig herausfordert. Der Philosoph Günther Anders erkannte diese Weltlage unmittelbar nach den Atombombenabwürfen von Hiroshima und Nagasaki und verstand, dass die seither mögliche Selbstauslöschung der Menschheit wie ein Damoklesschwert für immer über uns schweben wird. Aus der Sicht des Kulturanthropologen René Girard resultiert die apokalyptische Lage aus der biblischen Schwächung der alten Sakralordnungen, die eine gewisse Eindämmung zwischenmenschlicher Gewalt bewirkt hatten. Das Erlahmen der Sakralordnungen zwingt nach Girard die Menschheit zum Gewaltverzicht, will sie nicht die Selbstauslöschung riskieren. Der Milliardär und Tech-Investor Peter Thiel schließt an Girard an, relativiert aber dessen Aufruf zur Gewaltfreiheit, um stattdessen vor dem Antichristen zu warnen, worunter er einen reglementierten Weltstaat versteht, der die beschleunigte Technologisierung der Welt bremst. |
Wolfgang PALAVER hat Selbständige Religionspädagogik (kath.), Germanistik und Politikwissenschaft in Innsbruck studiert (1990 Promotion zum Dr. theol.). Es folgten einige Jahre als Assistent am Institut für Fundamentaltheologie und ein Forschungsaufenthalt an der kalifornischen Stanford University (USA). 1997 habilitiert, übernahm Wolfgang Palaver 2002 die Professur für „Christliche Gesellschaftslehre“ an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, die er bis zu seinem Ruhestand 2023 innehatte. Er gehört facheinschlägigen Arbeitsgemeinschaften und Komitees an, ist Konsultor der Österreichischen Kommission „Iustitia et Pax“ und befasst sich in seiner Forschung vor allem mit dem Themenkreis Religion, Politik und Gewalt.
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