Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Ursula BAATZ ist promovierte Philosophin und Religionsexpertin auf vielen Ebenen. Schon als Volksschullehrerin für katholische Religion übernahm sie ab 1984 Lehraufträge an den Universitäten Wien und Graz u. a. für Religionsphilosophie, Religionswissenschaft (Hinduismus und Buddhismus), Wirtschafts- und Sozialgeschichte etc. Längere Forschungsaufenthalte führten sie in alle Teile der Welt - und in die "religiös-spirituelle Mehrsprachigkeit", v. a. in der Verbindung von Zen-Übung und Christentum. Bis 2011 in der ORF-Redaktion (Hörfunk Ö1- Religion und Wissenschaft) beschäftigt, ist sie heute als Moderatorin, Kuratorin und Initiatorin zahlreicher philosophischer, religionswissenschaftlicher und interreligiöser Forschungsprojekte, Tagungen und Lehrgänge tätig. Ursula Baatz ist Research fellow am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien.
Beitrag
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Vortrag | Fragile Hoffnung
| Detailinformationen |
„Die Mitte verlassen, heißt die Menschlichkeit verlassen“, zitiert der Kunsthistoriker Hans Sedlmayer den Philosophen Blaise Pascal. Der Titel seines Buches „Verlust der Mitte“ (1948) wurde zum Schlagwort für konservative Kritik der Moderne. Der Blick zurück ins 17. Jahrhundert zeigt, dass hier tatsächlich etwas verloren ging. Mit dem Ende des Quietismus-Streits ging die Praxis der Kontemplation, also einer „ungegenständlichen“ Meditation, in den Untergrund. Geistliche Übungen reduzierten sich auf Worte, Begriffe und Bilder. Damit versuchte man auch dem Geist der Aufklärung zu entsprechen, doch verschwand damit die Offenheit, die Transzendenz aus systemischen Gründen eingeschrieben ist (Luhmann: „alles, was das System nicht selbst ist“) und die negative Theologie bestimmte. Damit entstanden eine Verengung und eine Leerstelle, die im 20. Jahrhundert von spirituellen Traditionen Asiens besetzt wurde. |
Ursula BAATZ ist promovierte Philosophin und Religionsexpertin auf vielen Ebenen. Schon als Volksschullehrerin für katholische Religion übernahm sie ab 1984 Lehraufträge an den Universitäten Wien und Graz u. a. für Religionsphilosophie, Religionswissenschaft (Hinduismus und Buddhismus), Wirtschafts- und Sozialgeschichte etc. Längere Forschungsaufenthalte führten sie in alle Teile der Welt - und in die "religiös-spirituelle Mehrsprachigkeit", v. a. in der Verbindung von Zen-Übung und Christentum. Bis 2011 in der ORF-Redaktion (Hörfunk Ö1- Religion und Wissenschaft) beschäftigt, ist sie heute als Moderatorin, Kuratorin und Initiatorin zahlreicher philosophischer, religionswissenschaftlicher und interreligiöser Forschungsprojekte, Tagungen und Lehrgänge tätig. Ursula Baatz ist Research fellow am Institut für Religionswissenschaft der Universität Wien.
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