Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Reinhold BOSCHKI hat katholische Theologie und Erziehungswissenschaften in Tübingen, Münster und Boston studiert (Promotion über „Theologie und Anthropologie im Werk von Elie Wiesel“ 1994, Habilitation im Fach Religionspädagogik 2013) und leitet seit 2015 als Lehrstuhlinhaber die Abteilung Religionspädagogik, Kerygmatik und Erwachsenenbildung an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Tübingen sowie die dortige „Forschungsstelle Elie Wiesel“. Seine Schwerpunkte sind: Grundfragen der religiösen Bildung, christlich-jüdisches Verhältnis, Erinnerung an Auschwitz, internationale Elie-Wiesel-Forschung.
Beitrag
15,- frei wählbar
10,- frei wählbar
20,- frei wählbar
0,- für Kulturpassinhaber*innen und Personen bis 25
Vortrag | Fragile Hoffnung | Videozuspielung
| Detailinformationen |
Elie Wiesel, aus Siebenbürgen stammend, wurde 1944 als 16-Jähriger mit seiner Familie nach Auschwitz-Birkenau deportiert. Anders als seine Eltern und die jüngste Schwester überlebte er das Vernichtungslager und den Todesmarsch nach Buchenwald und schrieb in seinem ersten Werk „Die Nacht“ die erlebten Schrecken nieder. Nach der Befreiung widmete er sein Leben der Aufklärung und Erinnerung als „Lebenselixier einer Kultur. Sie nähren Hoffnungen und machen den Menschen zum Menschen.“ – Sofern nicht nur Schönes, sondern auch erlittene Verbrechen und Leiden im Gedächtnis bewahrt würden. Selbst Opfer von Unmenschlichkeit, wurde der Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist Elie Wiesel zum Boten der Menschlichkeit. Als ,,Botschafter der Menschheit, der eine Botschaft des Friedens, der Versöhnung und der Menschenwürde übermittelt“, erhielt er 1986 den Friedensnobelpreis. Durch die Hölle gegangen, geriet sein Gottesglaube in die Krise, den er Jahrzehnte später dennoch resümierte: „Wie steht es mit meinem Glauben an dich, Meister des Universums? Ich erkenne jetzt, dass ich ihn nie verloren hatte. Nicht einmal dort, in den dunkelsten Stunden meines Lebens.“ |
Reinhold BOSCHKI hat katholische Theologie und Erziehungswissenschaften in Tübingen, Münster und Boston studiert (Promotion über „Theologie und Anthropologie im Werk von Elie Wiesel“ 1994, Habilitation im Fach Religionspädagogik 2013) und leitet seit 2015 als Lehrstuhlinhaber die Abteilung Religionspädagogik, Kerygmatik und Erwachsenenbildung an der Katholisch- Theologischen Fakultät der Universität Tübingen sowie die dortige „Forschungsstelle Elie Wiesel“. Seine Schwerpunkte sind: Grundfragen der religiösen Bildung, christlich-jüdisches Verhältnis, Erinnerung an Auschwitz, internationale Elie-Wiesel-Forschung.
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