Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Kurskonzept
Prof. em. Dr. Klaus BIEBERSTEIN | Mag. Dr. Johanna FRIEDL, BA
Spezialkurs Wien| Jänner 2027
TERMINE
| Detailinformationen |
Jerusalem ist eine begehbare Sinnlandschaft in Stein. Der Spezialkurs rekonstruiert zunächst die Baugeschichte der Stadt in vorbiblischer und biblischer Zeit, denn neue Forschungen stellen vertraute Vorstellungen infrage und fordern ein grundlegendes Umdenken. Er fragt nach der Form und Funktion des Tempels, der definiert, was im Zentrum der Symbolgemeinschaft steht, und dem Fortleben seiner Traditionen im Felsendom und der Westmauer (Klagemauer). Sodann zeichnet er die Entwicklung der Vorstellungen von der Hölle westlich der Stadt und des Jüngsten Gerichts östlich der Stadt nach, die ihren Fluchtpunkt im Felsendom finden. Schließlich verfolgt er die Geschichte der christlichen Pilgerfahrten, die den letzten Weg Jesu vergegenwärtigen. Höhepunkt wird eine musische Soirée sein, in der wir Pilgerinnen und Pilger des späten Mittelalters auf ihrem Weg nach Jerusalem begleiten. |
| Programm |
Freitag, 22. Januar 2027, 16:00 - 18:00 Uhr Die Baugeschichte Jerusalems in vorbiblischer und biblischer Zeit Prof. em. Dr. Klaus BIEBERSTEIN, Otto-Friedrich-Universität Bamberg Freitag, 22. Januar 2027, 18:30 - 20:30 Uhr Tempel und Felsendom. Jerusalem als Nabel der Welt Prof. em. Dr. Klaus BIEBERSTEIN, Otto-Friedrich-Universität Bamberg Samstag, 23. Januar 2027, 09:00 - 12:00 Uhr Die Geburt des Jüngsten Gerichts Prof. em. Dr. Klaus BIEBERSTEIN, Otto-Friedrich-Universität Bamberg Samstag, 23. Januar 2027, 13:30 - 15:00 Uhr Die Geschichte der christlichen Erinnerungslandschaft Prof. em. Dr. Klaus BIEBERSTEIN, Otto-Friedrich-Universität Bamberg Samstag, 23. Januar 2027, 15:30 - 17:30 Uhr Soirée: Eine Pilgerfahrt ins Heilige Land um 1500 Prof. em. Dr. Klaus BIEBERSTEIN, Otto-Friedrich-Universität Bamberg |
Klaus BIEBERSTEIN ist Professor emeritus für Alttestamentliche Wissenschaften an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Er studierte in Tübingen und Jerusalem katholische Theologie, wurde 1992 in Tübingen mit einer Studie zu den Landnahmeerzählungen des Josuabuches promoviert und habilitierte sich 1999 in Freiburg (Schweiz) mit einer Arbeit zur Grammatik mythischer Sinnbildung, zur Entstehung der Eschatologie und ihrer Verräumlichung in der Erinnerungslandschaft Jerusalems. 2000–2021 hatte er an der Universität Bamberg den Lehrstuhl für Alttestamentliche Wissenschaften inne. Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere in der Geschichte Jerusalems und seiner Sinnlandschaften. Seine Monografie „A Brief History of Jerusalem: From the Earliest Settlement to the Destruction of the City in AD 70“ (2017) vollzog einen grundlegenden Paradigmenwechsel in den Vorstellungen zur Geschichte der Stadt.
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Eine umfassende Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben.