Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Jan LOFFELD ist Professor für Praktische Theologie an der Tilburg University School of Catholic Jan LOFFELD hat Theologie in Münster und Rom studiert und wurde 2003 zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren und Promotion in Pastoraltheologie war er Studierendenpfarrer und danach Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik in Münster. 2017 folgte der Ruf auf die Professur für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule in Mainz und 2018 die Habilitation an der Universität Erfurt. Seit 2019 ist er Professor für Praktische Theologie an der Tilburg School of Catholic Theology in Utrecht. Loffeld ist Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung. Derzeit forscht er u. a. zu Säkularisierungsprozessen und neuen Religiositätsphänomen nach Ablösung der Deckungsgleichheit von Christentum und Kultur sowie zu neuen realistischen und konstruktiven Präsenzformen einer Kirche in der Minderheit.
Buch zum Thema: J. Lofffeld, Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt, Das Christentum vor der religiösen Indifferenz, Freiburg-Basel-Wien 2023
Beitrag
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Vortrag | Gute Gründe | Videozuspielung
| Detailinformationen |
Theologie und Pastoral gingen weit bis ins 21. Jahrhundert noch davon aus, dass sich die sogenannte Säkularisierungsthese und ihre Prognose vom Bedeutungsverlust der Religion erledigt habe: Vielmehr lasse sich eine Wiederkehr des Religiösen beobachten. Seit spätestens zehn Jahren zeigen jedoch empirische Untersuchungen international, dass die Sache so einfach nicht ist: So haben sich die Hoffnungen auf Re-Christianisierung des deutschen Ostens nicht erfüllt, und die pastoralen Visionen oder Illusionen der vergangenen Jahrzehnte scheinen längst ausgeschöpft zu sein – vielleicht auch eine Befreiung eigener Art? Wir haben es derzeit offenbar mit einem säkularisierenden Mainstream zu tun, den wir theologisch konstruktiv zur Kenntnis nehmen sollten: Religion und Gottesbezug gehören offenbar für immer mehr Menschen nicht mehr zur Grundausstattung für ein gelingendes Leben. Was dies theologisch und pastoral bedeuten könnte, will dieser Abend ansatzweise thematisieren. |
Jan LOFFELD ist Professor für Praktische Theologie an der Tilburg University School of Catholic Jan LOFFELD hat Theologie in Münster und Rom studiert und wurde 2003 zum Priester geweiht. Nach Kaplansjahren und Promotion in Pastoraltheologie war er Studierendenpfarrer und danach Assistent am Lehrstuhl für Dogmatik in Münster. 2017 folgte der Ruf auf die Professur für Pastoraltheologie an der Katholischen Hochschule in Mainz und 2018 die Habilitation an der Universität Erfurt. Seit 2019 ist er Professor für Praktische Theologie an der Tilburg School of Catholic Theology in Utrecht. Loffeld ist Berater der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Kirchenmitgliedschaftsuntersuchung. Derzeit forscht er u. a. zu Säkularisierungsprozessen und neuen Religiositätsphänomen nach Ablösung der Deckungsgleichheit von Christentum und Kultur sowie zu neuen realistischen und konstruktiven Präsenzformen einer Kirche in der Minderheit.
Buch zum Thema: J. Lofffeld, Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt, Das Christentum vor der religiösen Indifferenz, Freiburg-Basel-Wien 2023
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