Sunday 16. June 2019

Erkennen,

was dahinter steckt.

Spezialkurs mit Studienreise (25.-29. März 2020, 5 Tage)
Studienreise Ravenna-März
Frühchristliche Kirchenbauten und Mosaike
Inhalt:

Ravenna ist - neben Rom - die Stadt mit den meisten erhaltenen frühchristlichen Mosaiken. Acht einzigartige Bauwerke befinden sich seit 1996 auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Im 5. Jh. hatte Ravenna als Hauptresidenz des Weströmischen Reiches große Bedeutung: Die Stadt hat Kaiser, Gotenkönige und oströmische Statthalter gesehen. Die beeindruckenden Bauten und Mosaike zeugen bis heute von dieser außergewöhnlichen Vergangenheit.
Die Studienreise erschließt die byzantinische Architektur und Mosaikkunst und ihre Bedeutung für das Christentum der Spätantike anhand der Monumente in Ravenna. Eingestimmt und vorbereitet durch das Einführungsseminar wird Ihnen der Archäologe Franz Glaser vor Ort die Augen für diese kunsthistorischen und theologischen Schätze öffnen.

Themen:
Zeit der "Völkerwanderung" - Römer, Goten und Byzantiner in Ravenna - Die Stellung Ravennas zwischen Rom und Byzanz, Ravennas Persönlichkeiten (Theoderich - Galla Placidia - S. Apollinaris - S. Vitalis - Maximianus) - Ikonographie der Mosaike sowie Liturgie und Kirchenbau in Ravenna - Christliche Sarkophage
Ravenna: S. Apollinare in Classe, S. Vitale, S. Apollinare Nuovo, Mausoleum der Galla Placidia, Baptisterium der Arianer, Katholisches Baptisterium, Grabmal und sog. Palast des Theoderich, Erzbischöfliche Kapelle, Erzbischöfliches Museum,
Portogruaro: Concordia Sagittaria, Sesto al Reghena - Pomposa - Gemona

Einführungsseminar:
Freitag, 13. März 2020, 15.30 - 20.30 Uhr
Samstag, 14. März 2020, 09.00 - 16.30 Uhr

Studienreise:
Mittwoch, 25. März 2020 (06.00 Uhr) bis Sonntag, 29. März 2020 (ca. 21.00 Uhr)

Referierende:
ao.Univ.-Prof. Dr. Franz Glaser
Landesmuseum Kärnten » zur Person
Mag. Manuela Priester
Liturgiereferat der Erzdiözese Wien » zur Person
Karin Riedl BA
Museumsverbund Steirische Eisenstraße » zur Person
MMag. Dr. Georg Zluwa
Pfarre Neuerlaa » zur Person
Termine:
Freitag, 13. März 2020, 15.30 - 20.30 Uhr
Samstag, 14. März 2020, 09.00 - 16.30 Uhr
Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3 (außer Exkursion)
Beitrag:
885,- / 870,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE (inkludiert: Einführungsseminar, Unterlagen, Busfahrt, 4 Nächte Halbpension im 4-Sterne-Hotel, alle Eintritte laut Programm)
245,- Einzelzimmerzuschlag (begrenzt verfügbar)
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 29.11.2019 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Mag. Susanne Fischer berät Sie gerne persönlich: 01 51552-3708
Kurskonzept:
ao. Univ.-Prof. Dr. Franz GLASER, Mag. Erhard LESACHER, Mag. Manuela PRIESTER
Franz Glaser » zur Person
ao.Univ.-Prof. Dr. Franz Glaser
Landesmuseum Kärnten
zur Person

Franz GLASER hat Klassische Archäologie und Antike Numismatik an der Universität Wien studiert und wurde 1976 promoviert. Seit 1977 Kustos am Landesmuseum Kärnten in Klagenfurt, leitete er die dortige Abteilung für Provinzialrömische Archäologie und Antike Numismatik und fungierte von 2008 bis zu seiner Emeritierung 2015 auch stellvertretender Direktor. Außerdem leitete er das Römermuseum Teurnia. Franz Glaser führte vielfach Ausgrabungen durch und hielt zahlreiche Vorträge. 1989 habilitierte er sich an der Universität Innsbruck, wo er seit 1996 ao. Universitätsprofessor ist. Als Gastprofessor lehrte er außerdem in Wien, Graz und Salzburg.

Manuela Priester » zur Person
Mag. Manuela Priester
Liturgiereferat der Erzdiözese Wien
zur Person

Manuela PRIESTER hat in Wien Katholische Theologie studiert. Sie war von 2005 bis 2008 Assistentin in Ausbildung am Institut für Liturgiewissenschaft der Universität Wien und von 2009 bis 2012 Wissenschaftliche Assistentin bei den THEOLOGISCHEN KURSEN. Seit 2010 ist sie als Fachreferentin im Liturgiereferat der Erzdiözese Wien tätig.

Karin Riedl BA » zur Person
Karin Riedl BA
Museumsverbund Steirische Eisenstraße
zur Person

Karin RIEDL, geboren 1992 in Leoben, hat an der Universität Graz das Bakkalaureat am Institut für Kunstgeschichte mit einer Arbeit über die Architekturen der Heilands- und der Kreuzkirche Graz abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie als Volontärin im Universalmuseum Joanneum in Graz Einblick in das Museums- und Ausstellungswesens gewonnen. Seit 2015 ist sie als Projektmitarbeiterin im Museumsverbund Steirische Eisenstraße für die Inventarisierung von Objekten in den Regionalmuseen zuständig. Nebenbei unterstützt sie die Kunst- und Kultur-Projekte des Vereins Art Mine und schreibt an ihrer Masterarbeit zum Thema Totentanzdarstellungen im deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkt Mittelalter und Frühe Neuzeit.

Georg Zluwa » zur Person
MMag. Dr. Georg Zluwa
Pfarre Neuerlaa
zur Person

Georg ZLUWA hat Katholische Theologie und Klassische Archäologie in Wien und Warschau studiert. 1997 in Wien zum Priester ordiniert, ist er heute Pfarrer in der Pfarre Neuerlaa in Wien.

THEOLOGISCHE KURSE

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