Erkennen,

was dahinter steckt.

Kränkungen der Menschheit I - Nikolaus Kopernikus
De revolutionibus: Aus der Mitte geworfen
Thursday, 08. October 2020, 18:30 - 20:30 Uhr
Donnerstag, 08. Oktober 2020, 18.30 - 20.30 Uhr
Marlene Deibl, B.A., M.A.
Universität Wien » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Franz Kerschbaum
Universität Wien » zur Person

Lange war der Tempel, die Hauptstadt, das Reich, oder zumindest die Erde für die meisten Menschen selbstverständliches Zentrum der Welt. Obwohl Alternativen seit der Antike klug angedacht wurden, führten erst die Arbeiten von Kopernikus und Kepler zum endgültigen Blickwechsel - die Sonne statt der Erde beanspruchte ab dann die zentrale Sonderstellung. Doch der Sonne erging es später nicht anders. Der astronomische Erkenntnisfortschritt "dezentrierte" auch unsere erweiterte kosmische Heimat immer wieder und wieder und hat damit auch das menschliche Selbstverständnis verändert.
Im Anschluss an seinen Vortrag werden Franz KERSCHBAUM und die Fundamentaltheologin Marlene DEIBL im Gesprächsinterview die aufgezeigten Fragen und Konsequenzen diskutieren.

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
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Marlene Deibl, B.A., M.A. » zur Person
Marlene Deibl, B.A., M.A.
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Marlene DEIBL ist nach ihrem Studium der Philosophie und der Wissenschaftstheorie als Universitätsassistentin (prae doc) im Fach Theologische Grundlagenforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien tätig. Sie forscht zu wissenschaftshistorischen und theoretischen Grenzfragen von Philosophie und Religion.

Franz Kerschbaum » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Franz Kerschbaum
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Franz KERSCHBAUM ist Professor für beobachtende Astrophysik an der Universität Wien. Längere Forschungsaufenthalte führten ihn nach Frankreich, Spanien, Chile und Schweden. Er befasst sich mit der Erforschung der Spätstadien der Sternentwicklung, mit astronomischer Instrumentenentwicklung, Weltraumexperimenten sowie wissenschaftshistorischen und interdisziplinären Fragestellungen. Seine beratende Tätigkeit für zahlreiche internationale Einrichtungen (u. a. die Europäische Weltraumagentur ESA, und die Europäische Südsternwarte ESO), für Universitäten und Fachzeitschriften ergänzt er durch Öffentlichkeitsarbeit in Ausstellungen, populäre Artikel, Vorträge, Medienarbeit und, besonders gerne, Kinder- und Jugendprojekte.

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