Erkennen,

was dahinter steckt.

HYBRID (wahlweise in Präsenz oder online): Symposium
Das Konzil konkret umsetzen
50 Jahre Abschluss der Wiener Diözesansynode (1969-1971)
Thursday, 11. November 2021, 19:00 - 21:00 Uhr
Donnerstag, 11. November 2021, 19.00 - 21.00 Uhr
Dr. Markus Beranek
Pastoralamt der Erzdiözese Wien » zur Person
em. Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle
Universität Wien » zur Person
em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl
Erzdiözese Wien » zur Person
MMag. Lic. Dr. Raphaela Pallin
Referat für Erwachsenenkatechumenat, Pastoralamt Wien » zur Person
Dr. Peter Pawlowsky
Journalist & Autor » zur Person
em. Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer
Universität Wien » zur Person

Die Umsetzung der Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils und eine Verlebendigung der Gemeinden waren das Ziel der Wiener Diözesansynode (1969 bis 1971). Die Beteiligung der kirchlichen Basis an diesem diözesanen Prozess war bemerkenswert und eine kirchenrechtliche Neuheit: Statt wie üblich nur Kleriker zu laden, vereinbarte Kardinal König mit Rom telefonisch (!), dass zu dieser Synode Priester, Ordensleute und Laien berufen werden konnten. Zudem wurden die vorbereiteten Dokumente auf breitester Basis - in den Pfarren und Dekanaten sowie u. a. bei den THEOLOGISCHEN KURSEN - besprochen. Ihre Eingaben, Änderungs- und Verbesserungsvorschläge mussten in den Kommissionen der Synode behandelt werden.
Ist das Ausbuchstabieren der Konzilsvorgaben auf diözesaner Ebene damals gelungen? Welche Beschlüsse der der Wiener Diözesansynode wurden in der Folge umgesetzt? Was blieb uneingelöst? Enthalten die Ergebnisse der Wiener Diözesansynode Impulse für den von Papst Franziskus angestoßenen gesamtkirchlichen Synodalen Weg?

Begrüßung: Dr. Markus BERANEK, Leiter des Pastoralamts der Erzdiözese Wien
Moderation: Dr. Raphaela PALLIN, Referat für Erwachsenenkatechumenat, Pastoralamt Wien

Weihbischof DDr. Helmut KRÄTZL (per Videozuspielung)
- Die Mitverantwortung der Laien
- Kirche und Gesellschaft

em. Univ.-Prof. Dr. Josef WEISMAYER, Universität Wien
- Die Synode als Prozess der theologischen Erwachsenenbildung
- Die Neuordnung der Sakramentenpastoral

em. Univ.-Prof. Dr. Martin JÄGGLE, Universität Wien
- Das Ringen um den Religionsunterricht und die Schulseelsorge. Verkündigung versus Information
- Das Haltung der Kirche gegenüber dem Judentum und anderen Religionen

Dr. Peter PAWLOWSKY, Journalist & Autor
- Kirche und Medien

PODIUMSGESPRÄCH
Die Wiener Diözesansynode als Auftrag für die Zukunft

Ort:
1010 Wien, Wollzeile 2, Festsaal im Erzbischöflichen Palais
Beitrag:
kein Beitrag
Anmeldung erbeten bis:
04.11.2021 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Pastoralamt der Erzdiözese Wien, Erzbischöfliches Amt für Schule und Bildung, Katholisches Bildungswerk Wien

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Markus Beranek » zur Person
Dr. Markus Beranek
Pastoralamt der Erzdiözese Wien
zur Person

Markus BERANEK schloss sein Theologiestudium mit einer pastoraltheologischen Dissertation ab. Nach einem Externjahr in Rom und Praxiserfahrung in mehreren Pfarren wurde er 1997 zum Priester geweiht. Im Anschluss daran war Beranek gleichzeitig Kaplan in Ober St. Veit und Assistent an der Katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Von 2003 bis 2010 war er Vikariatsjugendseelsorger im Weinviertel und im Marchfeld. Seit 2010 ist er Pfarrer und seit 2011 auch Dechant von Stockerau. Zudem absolvierte er eine Ausbildung "Gemeindeberatung und Organisationsentwicklung in der Kirche". Seit September 2018 leitet Markus Beranek das Pastoralamt der Erzdiözese Wien.

Martin Jäggle » zur Person
em. Univ.-Prof. Dr. Martin Jäggle
Universität Wien
zur Person

Martin JÄGGLE hat Philosophie, Physik, Mathematik und Theologie in Wien und Innsbruck studiert und wurde 1992 zum Dr. theol. promoviert. Als Professor für Religionspädagogik und Katechetik am Institut für Praktische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien (2003 - 2013) befasste er sich u. a. mit interkulturellem und interreligiösem Lernen, Ethikunterricht, der Theorie religiösen Lehrens und Lernens sowie ökumenischem (globalem) Lernen. Seit 2011 ist Martin Jäggle Präsident des Koordinierungsausschusses für christlich-jüdische Zusammenarbeit.

Helmut Krätzl » zur Person
em. Weihbischof DDr. Helmut Krätzl
Erzdiözese Wien
zur Person

Helmut KRÄTZL, emeritierter Weihbischof von Wien, ist Autor vieler Bücher über die "im Sprung gehemmte" katholische Kirche. Er spart dabei auch brisante Themen nicht aus. Dem Theologen und Kanonisten ist die praxisorientierte Handhabung der kirchenrechtlichen Vorschriften ein vordringliches Anliegen. Bis 2006 referierte Helmut Krätzl das Fach Kirchenrecht im Theologischen Kurs; bis 2008 war er Vorsitzender des Kuratoriums der THEOLOGISCHEN KURSE.

Literatur: Helmut Krätzl, Geschenkte Zeit. Von der Kunst älter zu werden, Innsbruck-Wien, 4. Aufl. 2013 [2006].

Raphaela Pallin » zur Person
MMag. Lic. Dr. Raphaela Pallin
Referat für Erwachsenenkatechumenat, Pastoralamt Wien
zur Person

Raphaela PALLIN studierte von 1984 bis 1992 Theologie in Wien und Spanien. Von 1999 bis 2005 absolvierte sie ihr Lizenziat und Doktoratsstudium in Theologie der Spiritualität an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom und war von 2009 bis 2015 Universitätsassistentin für Theologie der Spiritualität am Institut für Historische Theologie der Universität Wien. Neben ihrer Tätigkeit als Pastoralassistentin (Pfarrpastoral, Einkehrtage und Exerzitien, Projekte zur Glaubensvertiefung und -verbreitung), als Religionslehrerin und Krankenhausseelsorgerin sowie fallweise als Autorin für ORF-Religion publizierte sie im Bereich der ignatianischen Spiritualität. 2017 bis 2018 war sie am Päpstlichen Rat zur Förderung der Neuevangelisierung im Vatikan tätig. Seit 2019 arbeitet sie im Referat für Erwachsenenkatechumenat im Pastoralamt der Erzdiözese Wien .

 

»Fehlerkorrekturen, Einlenkpunkte, maximale Schräglagen ...« (Lehrenden-Interview)

Peter Pawlowsky » zur Person
Dr. Peter Pawlowsky
Journalist & Autor
zur Person

Peter PAWLOWSKY hat Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studiert. Als Hauptabteilungsleiter der Religions-Abteilung des ORF hat der gelernte Buchhändler und Journalist unzählige Sendungen zu seinen Lebensthemen Kultur und Religion moderiert und wurde 1998 mit dem Axel-Corti-Preis ausgezeichnet. Seit 2009 ist er stellvertretender Obmann der kirchlichen Reformbewegung "Laieninitiative".

Josef Weismayer » zur Person
em. Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer
Universität Wien
zur Person

Josef WEISMAYER war Professor für Dogmatische Theologie und Theologie der Spiritualität an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit 1967 unterrichtet er diese beiden Fächer auch bei den THEOLOGISCHEN KURSEN. Die Vermittlung der Eckpunkte konziliarer Theologie sowie die Erschließung der Konzilsdokumente gehören zu seinen wichtigsten Anliegen.

 

»Neue Form der Liturgie ist Ausdruck eines neuen Kirchenverständnisses« (Lehrenden-Interview)

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