Freitag 26. Mai 2017

Erkennen,

was dahinter steckt.

Symposium - Reihe "Weichenstellungen" V
Jedem Abschied wohnt ein Zauber inne ...
Vom Reifen und Neuanfangen
Freitag, 19. Mai 2017, 16:00 - 19:00 Uhr
Freitag, 19. Mai 2017, 16.00 - 19.00 Uhr
Dr. Ines Charlotte Knoll
Lutherische Stadtkirche
Prof. Günther Pöltner
Universität Wien
Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn
Wien
Univ.-Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger
Universität Wien

Stufen, Zeiten und Lebensräume durchschreiten, Grenzen überschreiten, nicht auf Dauer heimisch werden, da sonst Lähmung und Erstarrung drohen. Leben, das in Bewegung ist, das sich entwickelt und reift, das sich öffnet, sich transzendiert, ist reich. Loslassen, um neu beschenkt zu werden ... Diese Erfahrung können wir in jeder Altersstufe machen. Mitunter gilt sie auch für Institutionen: Die ehrwürdige "Wiener Katholische Akademie" erhält eine neue Gestalt als "Akademie am Dom" der THEOLOGISCHE KURSE.

Erzbischof Dr. Christoph Kardinal SCHÖNBORN
Katholische Akademie im Wandel

Pfarrerin Dr. Ines Charlotte KNOLL
Literatur ist Trost
Dies Transzendieren im Menschen, Raum um Raum, dem Ewigen entgegen, ist - mit all seinem Schmerz - immer und auch ein heiliges Entgrenzen von Anfang an bis zum Ende, bis zum neuen Beginn meines und allen Lebens. Bis ins große Ganze ?
Literatur ist Trost, denn sie findet die geweihte Spur vom Sinn der Abschiede und der Wiederkehr in ihren Ahnungen und im zuweilen offen gehaltenen Glauben.
So das Schreiben von Dichterinnen und Dichtern, auf deren Stimmen wir hören werden - insondere auf jene von Hermann Hesse, der das auf seine Weise will und muss: Raum um Raum durchschreiten ?

Univ.-Prof. Dr. Ludger SCHWIENHORST-SCHÖNBERGER
Umbrüche und Aufbrüche in der Bibel
In der Bibel werden Krisen und Abbrüche gewöhnlich als eine Chance zur Reifung, Erneuerung und Vertiefung des Glaubens verstanden. Der Prophet Jeremia spricht vom Ausreißen, Niederreißen, Vernichten und Zerstören, aber auch vom Aufbauen und Einpflanzen (Jer 1,10). Es fällt oft schwer, diese Spannungen und scheinbaren Widersprüche zu verstehen. Der Vortrag will anhand biblischer Beispiele zeigen, wie ein lebendiger Glaube daraus lebt und fruchtbar wird.

Univ.-Prof. i.R. Dr. Günther PÖLTNER
Die Kunst des Loslassens
Nichts ist so alt, dass es bedeutungslos wäre, nichts so neu, dass es das definitiv Letzte wäre. Die Kunst loszulassen ist die Kunst, in der Gegenwart zu leben - offen für das Kommende zu sein und so dem Gewesenen Zukunft geben zu können.

Ausklang bei Brot & Wein

Ort:
1010 Wien, Wollzeile 2
Beitrag:
kein Beitrag
Anmeldung erbeten bis:
12.05.2017 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Wiener Katholische Akademie und Personalentwicklung Pastorale Berufe der Erzdiözese Wien
Anmeldung
Persönliche Daten
Anmerkungen
AGB: Mit dieser Anmeldung erkläre ich mich mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der THEOLOGISCHEN KURSE einverstanden.
Ines Charlotte Knoll
Dr. Ines Charlotte Knoll
Lutherische Stadtkirche
zur Person

Ines KNOLL, aus Erlangen gebürtig, hat in Heidelberg und Wien Theologie studiert. Verliebt in die Stadt wurde sie hier sesshaft und konnte ihren Traum, eines Tages an der Lutherischen Stadtkirche Dienst zu tun, verwirklichen, zunächst als Vikarin und seit 1999 als Stadtpfarrerin. Ines Knoll möchte in ihrer Arbeit dazu beitragen, dass das göttliche Wort und Evangelium "Fleisch wird" - über alle von Menschen gezogenen Grenzen hinweg, um im Miteinander das Leben aller zu fördern.

Günther Pöltner
Prof. Günther Pöltner
Universität Wien
zur Person

Günther PÖLTNER hat zunächst an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in Wien Klavier studiert, bevor er an der Universität Wien Philosophie, Pädagogik und Geschichte studierte (Promotion sub auspiciis 1967), wo er - neben Gastprofessuren in Münster und Graz - von 1981 bis zu seinem Ruhestand Professor für Philosophie war. Seine Forschungsschwerpunkte sind Phänomenologie, Ontologie sowie christliche Philosophie. Günther Pöltner ist Mitglied der Päpstlichen Akademie des hl. Thomas von Aquin, der Ethikkommission der Österreichischen Ärztekammer, der Akademie für Ethik in der Medizin in Göttingen sowie Präsident der Österreichischen Gesellschaft Musik und Philosophie.

Christoph Kardinal Schönborn
Erzbischof Dr. Christoph Kardinal Schönborn
Wien
zur Person

Christoph Kardinal SCHÖNBORN, Dominikaner und 1981?1991 Professor für Dogmatik in Fribourg (Schweiz), ist seit 1995 Erzbischof von Wien. Als Mitglied der Internationalen Theologenkommission sowie u. a. in den Kongregationen für die Glaubenslehre und für das Katholische Bildungswesen ist ihm die Positionierung zentraler Themen des Glaubens im öffentlichen Diskurs ein besonderes Anliegen. Bücher zum Thema: - Papst Franziskus, Amoris Laetitia ? Freude der Liebe. Das Apostolische Schreiben ?Amoris Laetitia ? über die Liebe in der Familie?; mit einer Hinführung von Christoph Schönborn, Freiburg 2016. - Berufung und Sendung der Familie. Die zentralen Texte der Bischofssynode, herausgegeben von Christoph Schönborn, Kommentar von Michael Sievernich, Freiburg 2015.

Ludger Schwienhorst-Schönberger
Univ.-Prof. Dr. Ludger Schwienhorst-Schönberger
Universität Wien
zur Person

Ludger SCHWIENHORST-SCHÖNBERGER ist Professor für Altes Testament und Vorstand des Instituts für Bibelwissenschaft an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Alttestamentliche Rechts- und Weisheitsliteratur; Biblische Theologie und Hermeneutik; Geschichte der Schriftauslegung; Exegese und Spiritualität; Exegese und Philosophie. Buch zum Thema: L. Schwienhorst-Schönberger, Ein Weg durch das Leid. Das Buch Ijob, Freiburg 2016.

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