Dienstag 19. September 2017

Erkennen,

was dahinter steckt.

Vortrag - Wege aus der Angst
Politik der Angst
Die Macht der Sprache in populistischen Diskursen
Mittwoch, 10. Januar 2018, 18:30 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 10. Januar 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Univ.-Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Ruth Wodak
Universität Wien / Lancaster University

Die Angst vor dem "Fremden" ist so alt wie die Neugier des Menschen auf Unbekanntes. Der aus dieser Ambivalenz "des Anderen" entstehenden Unsicherheit ist - auch politisch - differenziert zu begegnen. Derzeit erstarkt nicht nur in Europa eine Politik, die Angst macht: Sie bedient sich - oft erfolgreich - bestimmter rhetorischer Muster, um in der Öffentlichkeit (z. B. medial) Ängste zu schüren und für die eigene Machtausübung zu instrumentalisieren. Ihr Diskurs bemüht Kampfrhetorik, Trugschlüsse, Katastrophen- wie Körpermetaphorik um das vermeintliche Ideal einer homogenen Gesellschaft aufrechtzuerhalten. Wie ließe sich das rechtspopulistische "Perpetuum mobile" verbaler Provokation, Attacke und Leugnung stoppen? Welche konstruktiven Gegenstrategien zur Förderung einer "Politik des Wohlbefindens und der Solidarität" könnten der gesellschaftlichen Polarisierung entgegenwirken?

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
12,- / 9,50 für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
/ 3,50 für TeilnehmerInnen von u35 : Junge Akademie
Anmeldung erbeten bis:
03.01.2018 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Katholisches Bildungswerk Wien, Junge Kirche der Erzdiözese Wien
Anmeldung
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Ruth Wodak
Univ.-Prof. i.R. Dr. Dr. h.c. Ruth Wodak
Universität Wien / Lancaster University
zur Person

Ruth WODAK, österreichische Sprachwissenschaftlerin und Professorin i.R. für Sprachwissenschaften der Universität Wien (1991-2014) sowie Emerita der Lancaster University (2004-2014), ist Sprachsoziologin und Diskursforscherin und hat sich intensiv mit politischer Kommunikation, Identitätspolitik und Vorurteilsforschung auseinandergesetzt. Die mehrfach ausgezeichnete Trägerin des hochdotierten Wittgensteinpreises (1996) hat europäische wie österreichische Forschungsprojekte geleitet, darunter den Wittgenstein Forschungsschwerpunkt "Diskurs, Politik, Identität" (1997-2003). Ruth Wodak befasst sich u. a. mit den komplexen Dimensionen des Rechtspopulismus, mit Argumentation und Ausgrenzungsrhetorik populistischer Politiker in Europa und den USA und mit den Abhängigkeiten zwischen Politik und Medien. Literatur: Ruth Wodak, Politik mit der Angst. Zur Wirkung rechtspopulistischer Diskurse. Wien/Hamburg 2016.

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