Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Beitrag
2.485,-
685,- Einzelzimmerzuschlag (begrenzt verfügbar)
Mitveranstalter
TUI ReiseCenter Murau
TERMINE
| Detailinformationen |
In Sizilien trafen im Laufe der Jahrhunderte die bedeutendsten Kulturen des Mittelmeerraums aufeinander. Aus der gegenseitigen Befruchtung bildete sich – eingebettet in die großartige Landschaft – Neues und Einzigartiges heraus. Zu Recht gilt Sizilien als „Schmelztiegel der Kulturen“. Diese Studienreise führt von der phönizischen und griechischen Antike über die römische Spätantike, das frühchristliche Zeitalter und die normannisch-arabisch-byzantinische Synthese des Mittelalters bis hin zum sizilischen Barock. Der interdisziplinäre Ansatz verbindet archäologische, kunsthistorische und theologische Perspektiven. |
| Programm |
Freitag, 05. März 2027, 16:00 - 18:00 Uhr Sizilien in griechischer Zeit – Eine Drehscheibe der Kulturen Dr. Matthias HOERNES Freitag, 05. März 2027, 18:30 - 20:00 Uhr Byzantinische Mosaiken in Sizilien Exemplarisch anhand der Cappella Palatina – mit einem Seitenblick auf Monreale MMag. Dr. Georg ZLUWA, Theologe und Archäologe, Pfarrer in Hl. Johannes XIII. Samstag, 06. März 2027, 09:00 - 10:30 Uhr Das byzantinische Sizilien im Spiegel zeitgenössischer Schriftquellen Dr. Giulia ROSETTO Samstag, 06. März 2027, 10:45 - 12:15 Uhr Sizilien zwischen Spätantike und Christentum – Luxus, Tod und Glaube Univ.-Ass. Mag. DDr. Davide BIANCHI, Österreichische Akademie der Wissenschaften Samstag, 06. März 2027, 13:45 - 15:30 Uhr Baroque Palermo: The Making of a Viceregal Capital Dott.ssa Nadia RIZZO |
Davide BIANCHI studierte Klassische und Christliche Archäologie an den Universitäten Mailand, Jerusalem und Kopenhagen und wurde 2017 promoviert. Als Archäologe arbeitete er bei der Ausgrabung der Memorialkirche am Berg Nebo und im Terra Sancta Museum in Jerusalem, wo er aktiv an der Vorbereitung der Dauerausstellung zum byzantinischen Mönchtum mitwirkte. Seine Forschungsschwerpunkte sind die visuelle und materielle Kultur des frühen Christentums in den Donauprovinzen und im Nahen Osten, die Reliquienverehrung und Bestattungspraktiken in heiligen Räumen, das Mönchtum im Heiligen Land und die religiösen und kulturellen Interaktionen im frühbyzantinischen Mittelmeerraum. Er hat ein Buch über den Klosterkomplex am Berg Nebo und zahlreiche Artikel zu Kleinfunden und Bestattungskontexten in Kirchen veröffentlicht sowie zwei Sammelbände zu Mosaiken und spätantiker Architektur herausgegeben.
2017–23 war er Universitätsassistent am Institut für Klassische Archäologie der Universität Wien; seit 2023 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Archäologischen Institut der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und Leiter des Projektes »Kästchen der Spätantike«.
Matthias HOERNES ist Senior Scientist am Fachbereich Altertumswissenschaften der Universität Salzburg. Als Mittelmeerarchäologe mit sozialarchäologischem Erkenntnisinteresse forscht er zu den Grabkulturen des vorrömischen Süditalien, insbesondere in frühhellenistischer Zeit. Er hat sich mit post-funeralen Praktiken in Apulien, mit Kinderbestattungen und den Wechselwirkungen zwischen Siedlungsdynamiken und Gräberlandschaften befasst. Gegenstand seiner aktuellen Forschung ist die symbolische Repräsentation von Nahrungsmitteln und Speisen in Grabkontexten. Darüber hinaus gilt sein Interesse Kulturkontaktphänomenen im Mittelmeerraum, besonders auf Sizilien und in Süditalien, von der frühen Eisenzeit bis zur römischen Expansion. Zudem beschäftigt er sich mit der Geschichte archäologischer Universitätssammlungen und ihren Aufgaben in der Gegenwart.
Erhard LESACHER studierte Katholische Fachtheologie in Wien. Nach mehrjähriger Assistententätigkeit am Institut für Dogmatische Theologie an der Universität Wien wurde er 1991 wissenschaftlicher Mitarbeiter und 2001 Leiter der THEOLOGISCHEN KURSE (Wiener Theologische Kurse und Institut Fernkurs für theologische Bildung). In seinem Fach "Dogmatik" geht es ihm darum, die großen Themen des Glaubens wie "Gott", "Erlösung", "Vollendung" lebensrelevant und in heutiger Sprache zu erschließen.
Kontakt:
+43 1 51552-3700
erhard.lesacher@theologischekurse.at
Giulia ROSSETTO ist Universitätsassistentin am Institut für Byzantinistik und Neogräzistik der Universität Wien. Ihre Forschung konzentriert sich auf das Studium byzantinischer Handschriften, mit besonderem Interesse an der Buchproduktion in den Randgebieten des Byzantinischen Reiches, insbesondere in Süditalien, Palästina und auf dem Sinai, sowie an der Mehrsprachigkeit in Handschriften. Sie hat sich eingehend mit der Handschriftensammlung des Katharinenklosters auf dem Sinai befasst: mit dessen Palimpsesten, den liturgischen Gebetbüchern (Euchologia), den süditalienischen Handschriften sowie mit der Geschichte der Sinai-Bibliothek. Ihre erste Monographie, „Greek Palimpsests at St. Catherine's Monastery (Sinai). Three Euchologia as Case Studies", erschien 2023.
Georg ZLUWA hat Katholische Theologie und Klassische Archäologie in Wien und Warschau studiert. 1997 in Wien zum Priester ordiniert, ist er heute Pfarrer in der Pfarre Hl. Johannes XIII in Wien.
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