Der Verein der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE sieht es als seine Aufgabe, die THEOLOGISCHEN KURSE in ihrer Arbeit zu unterstützen.
Kurskonzept
Ass.-Prof. DDr. Predrag BUKOVEC
Mitveranstalter
Österreichisches Pastoralinstitut
Spezialkurs Wien| April 2027
TERMINE
| Detailinformationen |
Das Ziel einer synodalen Kirche gehört zu den zentralen Reformvorhaben des Pontifikats von Papst Franziskus. Die Weltsynode der Jahre 2023 und 2024 setzte nicht nur durch die Beteiligung von Laien, Frauen und Männern, Maßstäbe, sondern wird auch unter Papst Leo XIV. weiterverfolgt. Aktuell sollen die Beschlüsse des Synodendokuments auf den verschiedenen Kontinenten implementiert werden. Das Ziel ist eine Reform der Kirche in Fortführung des Zweiten Vaticanums, in der jede*r gehört wird und mitreden kann, Klerikalismus überwunden wird und alle einen „gemeinsamen Weg“ (syn-hodos) gehen. In diesem Spezialkurs bieten führende Akteurinnen und Akteure des Synodalen Prozesses Einblicke in die Ereignisse der letzten Jahre auf der Ebene der Weltkirche, Europas und Österreichs. Sie erfahren mehr über die Möglichkeiten, an der Basis Kirche synodal zu gestalten, und können synodal über die Zukunft der Kirche mitdiskutieren! |
| Programm |
Freitag, 23. April 2027, 16:00 - 18:00 Uhr Der Synodale Prozess – Und was kommt jetzt? Univ.-Prof. Dr. Klára A. CSISZÁR, Katholische Privat-Universität Linz Freitag, 23. April 2027, 18:30 - 20:30 Uhr Der geteilte Kontinent: Spannungen zwischen West- und Osteuropa Erzbischof Dr. Ladislav Kardinal NÉMETH SVD, Erzbistum Belgrad Samstag, 24. April 2027, 09:00 - 10:30 Uhr Der Synodale Weg in Deutschland: Vorläufer oder Gegenentwurf? (evtl. Videozuschaltung) Prof. Dr. Thomas SÖDING, Ruhruniversität Bochum Samstag, 24. April 2027, 10:45 - 12:15 Uhr Ein Blick aus Rom (Videozuschaltung) Prof. Dr. Myriam WIJLENS, Universität Erfurt Samstag, 24. April 2027, 13:30 - 16:00 Uhr Synodalität an der Basis – Ein Blick in die pastorale Realität Mag.a Gabriele EDER-CAKL, Österreichisches Pastoralinstitut |
Klára A. CSISZÁR studierte von 2000 bis 2005 Katholische Theologie und Germanistik an der Universität Cluj-Napoca in Rumänien und promovierte dort im Jahr 2009. An der Universität Wien habilitierte sie sich 2015 unter der Betreuung von Paul M. Zulehner in Pastoraltheologie. Seit 2019 ist sie Universitätsprofessorin für Pastoraltheologie an der KU Linz, ebendort Vizerektorin und Leiterin der von ihr gegründeten Abteilung für Synodalität. In der Weltsynode 2023/24 war sie theologische Expertin und ist aktuell in führender Position mit der Implementierung von Synodalität auf dem europäischen Kontinent befasst. Sie ist Mitglied in zahlreichen kirchlichen Kommissionen und hat ihre Forschungsschwerpunkte im Bereich Synodalität, Mission und Daseinspastoral.
Gabriele EDER-CAKL studierte in Salzburg und Tübingen Theologie und absolvierte eine Managementausbildung in Innsbruck. Zunächst arbeitete sie als Religionslehrerin und Pastoralassistentin sowie als freie Mitarbeiterin für den ORF. Ab 2004 war Eder-Cakl zehn Jahre lang in der Medienarbeit der Diözese Linz tätig, zuerst als Pressereferentin, von 2010 bis Ende 2014 als Leiterin des diözesanen Kommunikationsbüros. 2015 wechselte sie zum "Haus der Frau" der Katholischen Frauenbewegung. Seit September 2017 ist sie Pastoralamtsdirektorin in Linz und ist seit 2022 Direktorin des Österreichischen Pastoralinstituts.
Erzbischof Ladislav KARDINAL NÉMET SVD entstammt der ungarischen Minderheit in der serbischen Vojvodina. Er ist Ordensmitglied der Steyler Missionare und studierte in Polen Theologie. Weitere Studien absolvierte er in Rom und auf den Philippinen und promovierte 1994 im Fach Dogmatik. Er lehrte von 1994 bis 2000 an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Mödling und war Mitarbeiter in der Apostolischen Nuntiatur in Wien (2000-2004). 2008 wurde er zum Bischof von Zrenjanin ernannt, 2022 wechselte er als Erzbischof nach Belgrad. 2024 wurde er von Papst Franziskus in das Kardinalskollegium aufgenommen.
Thomas SÖDING ist Professor für Biblische Theologie an der Ruhruniversität Bochum, Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und mehrerer kirchlicher Gremien, darunter der Internationalen Theologenkommission. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Evangelien, Paulus sowie die Ökumene.
Er ist Ehrenmitglied des Vereins der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE.
Literatur von Thomas Söding:
- Das Christentum als Bildungsreligion. Der Impuls des Neuen Testaments, Freiburg 2016.
- Heilig, Heilig, Heilig. Zur Politischen Theologie der Apokalypse, in: Zeitschrift für Theologie und Kirche 96 (1999) 1-28.
Myriam WIJLENS studierte in Nijmegen Katholische Theologie und Kirchenrecht. Sie wurde in Ottawa 1990 promoviert und habilitierte sich 1997 an der Universität Münster. Seit 2005 ist sie Ordentliche Professorin für Kirchenrecht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Auf der Weltsynode 2023/24 wirkte sie als Konsultorin mit. Sie ist eine weltweit vernetzte Expertin für Synodalität und Ökumene.
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