Erkennen,

was dahinter steckt.

Musik & Theologie
Mythos Jungfrau
Zur Oper "La Vestale" von Gaspare Spontini
Thursday, 07. November 2019, 18:30 - 20:30 Uhr
Donnerstag, 07. November 2019, 18.30 - 20.30 Uhr
Dr. Karin Bohnert
Chefdramaturgie Theater an der Wien » zur Person
Prof. DI Roland Geyer
Intendanz Theater an der Wien » zur Person
ao. Univ.-Prof. DDr. Birgit Heller
Universität Wien » zur Person

Die Vestalin Julia, Priesterin der römischen Göttin Vesta, ist zu 30-jähriger Keuschheit verpflichtet. Ihre Liebe zu Licinius wird ihr zur Versuchung und zum beinahe tödlichen Verhängnis.

Aus der Perspektive der Religionsgeschichte ist Jungfräulichkeit ein ambivalenter Zustand. Jungfräulichkeit kann mit großer Macht und Unabhängigkeit verknüpft sein; sie schließt Mütterlichkeit nicht aus; in Verbindung mit sexueller Abstinenz markiert sie einen Zustand der Reinheit; häufig ist sie bedrohlich oder aber bedroht und muss daher (patriarchaler) Kontrolle unterworfen werden.

Ort:
1010 Wien, Singerstraße 7 (Stiege IV, 1. Stock), Saal "geist.reich"
Beitrag:
15,- / 12,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
31.10.2019 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Theater an der Wien
Anmeldung
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Karin Bohnert » zur Person
Dr. Karin Bohnert
Chefdramaturgie Theater an der Wien
zur Person

Karin BOHNERT hat in Stuttgart Germanistik und Kunstgeschichte studiert und mit der Promotion abgeschlossen. 2003 begann sie ihre Tätigkeit als Operndramaturgin bei den Wuppertaler Bühnen, seit 2010 arbeitet sie in gleicher Funktion am Theater an der Wien.

Roland Geyer » zur Person
Prof. DI Roland Geyer
Intendanz Theater an der Wien
zur Person

Roland GEYER hat Wirtschaftsmathematik, Sportwissenschaften und Musikmanagement in Wien studiert. Zunächst als EDV-Analytiker und Ausbildner tätig, begründete er als Leiter des städtischen Kultur- und Sportwesens von Amstetten 1983 die Amstettener Sommerfestspiele. Von 1987 bis 1996 war er Generalsekretär der Jeunesse Musicale, rief 1990 das Herbstfestival der "Jeunesse" in Wien ins Leben und übernahm als Musikintendant der Stadt Wien (seit 1996) die Leitung der Festivals OsterKlang und KlangBogen. Seit 2006 ist Roland Geyer Intendant des Theaters an der Wien und leitet seit 2012 die Wiener Kammeroper.

Birgit Heller » zur Person
ao. Univ.-Prof. DDr. Birgit Heller
Universität Wien
zur Person

Birgit HELLER ist ao. Univ.-Prof. für Religionswissenschaft an der Universität Wien mit Bakkalaureat in Philosophie (1980) sowie Magister (1983) und Doktor (1988) in Katholischer Theologie. Ihr Hauptinteresse gilt der systematisch-vergleichenden Religionswissenschaft. Entsprechend studierte sie religionsbezogene Themen verschiedenster Disziplinen, u. a. Klassische Philologie, Altorientalistik, Ägyptologie und insbesondere Indologie und schloss nach mehreren Studien- und Forschungsaufenthalten in Indien ihre Habilitation (1998) an der Fakultät für Sozial- und Geisteswissenschaften der Universität Hannover ab. Birgit Heller lehrte an mehreren europäischen Universitäten und war von 2001 bis 2016 Lehrbeauftragte im Internationalen Masterstudium "Palliative Care" der Universität Klagenfurt. Sie forscht zu Themen der systematisch-vergleichenden Religionswissenschaft (z. B. Menschenbilder; Sterben, Tod und Trauer; Jenseitsvorstellungen), zu Hindu-Religionen, zur Frauen- und Geschlechterforschung sowie zu Fragen der "Praktischen Religionswissenschaft" mit einem Fokus auf interreligiöse und spirituelle Dimensionen von Palliative Care.

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