Montag 18. Februar 2019

Erkennen,

was dahinter steckt.

Studienreise Rom
Die Katakomben Roms im Kontext ihrer Zeit
Frühchristliche Malerei, Sarkophage und Mosaike
Inhalt:

Die annähernd 70 Katakomben Roms gehören wohl zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der "Ewigen Stadt". Die bekanntesten liegen an der Ausfahrtsstraße nach Süden, der Via Appia Antica. Die ältesten sind vorchristlichen Ursprungs, so z. B. auch die jüdischen Katakomben Vigna Randanini. Generell handelt es sich dabei um unterirdische "heidnische", jüdische und christliche Friedhöfe, deren Ausstattung - etwa mit Malereien - die Entstehung einer christlichen Bildsprache zeigt. Die Studienreise bietet Ihnen die Möglichkeit, einige sonst unzugängliche Katakomben zu besuchen bzw. Kostbarkeiten zu sehen, die in Standardführungen nicht vorgesehen sind. Ein Fokus der Reise liegt auf dem Vergleich der - heidnische Motive "christianisierenden" - Katakombenmalerei mit Darstellungen anderer Denkmäler (u. a. von Sarkophagen und Apsisbildern früher Kirchen).


EINFÜHRUNGSSEMINAR: 17./18. Mai 2019

Freitag, 17. Mai 2019

Entstehung und Entwicklung der römischen Katakomben
Referentin: Mag. Dr. Verena FUGGER, Universität Bamberg

Neue Forschungen in römischen Katakomben
Referent: Dr. Norbert ZIMMERMANN, Deutsches Archäologisches Institut, Rom

Ikonografie der römischen Katakomben
Referent: MMag. Dr. Georg ZLUWA, Pfarre Neuerlaa

Samstag, 18. Mai 2019

Katakombenbilder und Sarkophage
Referent: MMag. Dr. Georg ZLUWA, Pfarre Neuerlaa

Jüdische und christliche Katakomben
Referentin: Univ.-Prof. i. R. Dr. Renate PILLINGER, Österreichische Akademie der Wissenschaften

"Sakramente" in der römischen Katakombenmalerei
Referent: PD MMag. Dr. Andreas PÜLZ, Österreichische Akademie der Wissenschaften

Fremde Heilige in den römischen Katakomben
Referentin: Univ.-Prof. i. R. Dr. Renate PILLINGER, Österreichische Akademie der Wissenschaften


STUDIENREISE: DONNERSTAG, 29. MAI
BIS SONNTAG, 3. JUNI 2019

Abfahrt Wien Hauptbahnhof:
Mittwoch, 29. Mai 2019, 19.23 Uhr

Jüdische Katakombe Vigna Randanini, Sebastianokatakombe, S. Callistokatakombe, Domitillakatakombe

Santa Maria Maggiore, Santa Pudenziana

Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana

Museo Pio Cristiano Vatikanische Museen)

Vatikanische Nekropole und Schatzkammer mit Bassussarkophag (Petersdom)

Campo Santo Teutonico: Friedhof und Museum

Ankunft Wien Hauptbahnhof:
Montag, 3. Juni 2019, an 8.46 Uhr


Referierende:
Mag. Dr. Verena Fugger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Renate J. Pillinger
Österreichische Akademie der Wissenschaften » zur Person
Priv.-Doz. MMag. Dr. Andreas Pülz
Österreichische Akademie der Wissenschaften » zur Person
Dr. Norbert Zimmermann
Deutsches Archäologisches Institut, Rom » zur Person
MMag. Dr. Georg Zluwa
Pfarre Neuerlaa » zur Person
Termine:
Freitag, 17. Mai 2019, 15.00 - 21.00 Uhr
Samstag, 18. Mai 2019, 09.00 - 17.00 Uhr
Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3 (außer Exkursion)
Beitrag:
885,- / 870,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE (inkludiert: Einführungsseminar, Unterlagen, Bahnfahrt im 6er-Liegewagen, Bustransfers, 3 Nächte Halbpension, alle Eintritte laut Programm)
245,- Einzelzimmerzuschlag (begrenzt verfügbar)
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 26.11.2018 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Mag. Susanne Fischer berät Sie gerne persönlich: 01 51552-3708
Kurskonzept:
Prof. i. R. Dr. Renate PILLINGER, Mag. Erhard LESACHER

Bitte nutzen sie dieses Anmeldeformular, um sich zu der Studienreise anzumelden!

Verena Fugger » zur Person
Mag. Dr. Verena Fugger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
zur Person

Verena FUGGER hat Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an den Universitäten Wien und Edinburgh sowie am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana in Rom studiert. 2015 promovierte sie in Wien mit einer Arbeit zur römischen Katakombenmalerei, die den visuellen Strukturen in der Anordnung und Kombination figürlicher Bildszenen nachgeht. Von 2010 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und hat sich mit der römischen Domitilla-Katakombe und den Anfängen häuslicher Religiosität im frühen Christentum beschäftigt. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zur antiken syrischen Wüstenstadt Resafa am Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) der Universität Bamberg.

Renate J. Pillinger » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Renate J. Pillinger
Österreichische Akademie der Wissenschaften
zur Person

Renate PILLINGER ist Leiterin der Abteilung Frühchristliche Archäologie am Institut für Klassische Archäologie der Universität Wien. Seit 2010 ist sie Wirkliches Mitglied der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wo sie der Arbeitsgruppe "Frühes Christentum" am Institut für Kulturgeschichte der Antike angehört.

Andreas Pülz » zur Person
Priv.-Doz. MMag. Dr. Andreas Pülz
Österreichische Akademie der Wissenschaften
zur Person

Andreas PÜLZ hat Evangelische Theologie, Klassische Archäologie und Alte Geschichte in Wien und Zürich studiert und sich 2009 an der Universität Wien in Klassischer Archäologie habilitiert. Seit 2009 ist er Direktor des Instituts für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Gemeinsam mit PD Dr. Sabine Ladstätter (Direktorin des Österr. Archäologischen Instituts) leitet er das Projekt zum byzantinischen Ephesos.

Norbert Zimmermann » zur Person
Dr. Norbert Zimmermann
Deutsches Archäologisches Institut, Rom
zur Person

Norbert ZIMMERMANN studierte Christliche Archäologie, Kunstgeschichte und Italienische Philologie in Bonn, Rom und München. Seit 1998 war er am Institut für Kulturgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angestellt, zuletzt als leitender Forscher (senior researcher). Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Ausgrabungen in Ephesos. Seit 2014 ist er zudem Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Rom. Sein Hauptinteresse gilt den kulturellen Umbrüchen der römischen Welt in der Spätantike, Phänomenen der Christianisierung, römischer und spätantiker Wandmalerei und der spätantiken Sepulkralkunst. Wichtige Forschungsarbeiten beschäftigen sich u. a. mit den Wandmalereien von Ephesos und den römischen Katakomben.

Georg Zluwa » zur Person
MMag. Dr. Georg Zluwa
Pfarre Neuerlaa
zur Person

Georg ZLUWA hat Katholische Theologie und Klassische Archäologie in Wien und Warschau studiert. 1997 in Wien zum Priester ordiniert, ist er heute Pfarrer in der Pfarre Neuerlaa.

THEOLOGISCHE KURSE

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