Saturday 25. May 2019

Erkennen,

was dahinter steckt.

Studienreise Rom
Die Katakomben Roms im Kontext ihrer Zeit
Frühchristliche Malerei, Sarkophage und Mosaike
Inhalt:

Die annähernd 70 Katakomben Roms gehören wohl zu den interessantesten Sehenswürdigkeiten der "Ewigen Stadt". Die bekanntesten liegen an der Ausfahrtsstraße nach Süden, der Via Appia Antica. Die ältesten sind vorchristlichen Ursprungs, so z. B. auch die jüdischen Katakomben Vigna Randanini. Generell handelt es sich dabei um unterirdische "heidnische", jüdische und christliche Friedhöfe, deren Ausstattung - etwa mit Malereien - die Entstehung einer christlichen Bildsprache zeigt. Die Studienreise bietet Ihnen die Möglichkeit, einige sonst unzugängliche Katakomben zu besuchen bzw. Kostbarkeiten zu sehen, die in Standardführungen nicht vorgesehen sind. Ein Fokus der Reise liegt auf dem Vergleich der - heidnische Motive "christianisierenden" - Katakombenmalerei mit Darstellungen anderer Denkmäler (u. a. von Sarkophagen und Apsisbildern früher Kirchen).


EINFÜHRUNGSSEMINAR: 17./18. Mai 2019

Freitag, 17. Mai 2019

Entstehung und Entwicklung der römischen Katakomben
Referentin: Mag. Dr. Verena FUGGER

Jüdische und christliche Katakomben
Referentin: Univ.-Prof. i. R. Dr. Renate Johanna PILLINGER

Neue Forschungen in römischen Katakomben
Referent: Ing. Alexander SCHOBERT BA MA (Dr. Norbert ZIMMERMANN)

Samstag, 18. Mai 2019

Ikonografie der römischen Katakomben
Referent: MMag. Dr. Georg ZLUWA

Monumentale Spuren nicht-römischer Heiliger in den römischen Katakomben
Referentin: Univ.-Prof. i. R. Dr. Renate Johanna PILLINGER

"Sakramente" in der römischen Katakombenmalerei
Referent: Ing. Alexander SCHOBERT BA MA

Katakombenbilder und Sarkophage
Referent: MMag. Dr. Georg ZLUWA


STUDIENREISE: DONNERSTAG, 29. MAI
BIS SONNTAG, 3. JUNI 2019

Abfahrt Wien Hauptbahnhof:
Mittwoch, 29. Mai 2019, 19.23 Uhr

Jüdische Katakombe Vigna Randanini, Sebastianokatakombe, S. Callistokatakombe, Domitillakatakombe

Santa Maria Maggiore, Santa Pudenziana

Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana

Museo Pio Cristiano Vatikanische Museen)

Schatzkammer mit Bassussarkophag (Petersdom)

Campo Santo Teutonico: Friedhof und Museum

Ankunft Wien Hauptbahnhof:
Montag, 3. Juni 2019, an 8.46 Uhr


Referierende:
Mag. Dr. Verena Fugger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg » zur Person
Univ.-Prof. i. R. Dr. Renate Pillinger
Österreichische Akademie der Wissenschaften » zur Person
Ing. Mag. Alexander Schobert BA MA
Österreichische Akademie der Wissenschaften » zur Person
MMag. Dr. Georg Zluwa
Pfarre Neuerlaa » zur Person
Termine:
Freitag, 17. Mai 2019, 19.00 - 21.00 Uhr
Samstag, 18. Mai 2019, 09.00 - 17.00 Uhr
Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3 (außer Exkursion)
Beitrag:
885,- / 870,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE (inkludiert: Einführungsseminar, Unterlagen, Bahnfahrt im 6er-Liegewagen, Bustransfers, 3 Nächte Halbpension, alle Eintritte laut Programm)
245,- Einzelzimmerzuschlag (begrenzt verfügbar)
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 26.11.2018 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Mag. Susanne Fischer berät Sie gerne persönlich: 01 51552-3708
Kurskonzept:
Prof. i. R. Dr. Renate PILLINGER, Mag. Erhard LESACHER

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Verena Fugger » zur Person
Mag. Dr. Verena Fugger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
zur Person

Verena FUGGER hat Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an den Universitäten Wien und Edinburgh sowie am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana in Rom studiert. 2015 promovierte sie in Wien mit einer Arbeit zur römischen Katakombenmalerei, die den visuellen Strukturen in der Anordnung und Kombination figürlicher Bildszenen nachgeht. Von 2010 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und hat sich mit der römischen Domitilla-Katakombe und den Anfängen häuslicher Religiosität im frühen Christentum beschäftigt. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zur antiken syrischen Wüstenstadt Resafa am Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) der Universität Bamberg.

Renate Pillinger » zur Person
Univ.-Prof. i. R. Dr. Renate Pillinger
Österreichische Akademie der Wissenschaften
zur Person

Renate PILLINGER ist Leiterin der Abteilung Frühchristliche Archäologie am Institut für Klassische Archäologie der Universität Wien. Seit 2010 ist sie Wirkliches Mitglied der phil.-hist. Klasse der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wo sie der Arbeitsgruppe "Frühes Christentum" am Institut für Kulturgeschichte der Antike angehört.

Alexander Schobert BA MA » zur Person
Ing. Mag. Alexander Schobert BA MA
Österreichische Akademie der Wissenschaften
zur Person

Alexander SCHOBERT, zunächst in der Tourismusbranche sowie als freischaffender Journalist tätig, hat 2012 bis 2015 Klassische Archäologie an der Universität Wien studiert. Mit seiner Studie über die frühchristlichen Kirchen mit Baptisterium der episkopalen Zentren Iader und Scardona in der Provincia Dalmatia setzte er einen wichtigen Akzent für die kroatische Forschung. Im Anschluss an seine Teilnahme an dem Projekt "The early Christian churches of Brioni" (2014/15) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ist er der Verfasser mehrerer Publikationen (u. a. zur spätantiken bzw. frühchristlichen Ikonografie) seit 2016 Mitarbeiter dieser Einrichtung sowie Sekretär beim Verein zur Förderung der Christlichen Archäologie Österreichs, Lektor und redaktioneller Mitarbeiter der Zeitschrift Mitteilungen zur Christlichen Archäologie (MiChA).

Georg Zluwa » zur Person
MMag. Dr. Georg Zluwa
Pfarre Neuerlaa
zur Person

Georg ZLUWA hat Katholische Theologie und Klassische Archäologie in Wien und Warschau studiert. 1997 in Wien zum Priester ordiniert, ist er heute Pfarrer in der Pfarre Neuerlaa in Wien.

THEOLOGISCHE KURSE

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