Sunday 16. June 2019

Erkennen,

was dahinter steckt.

Spezialkurs Wien, Mai 2019
Das Stundengebet
Einführung in Theologie und Praxis der Tagzeitenliturgie
Inhalt:

Die schon im 4. Jahrhundert in den christlichen Gemeinden etablierte Feier der Tagzeiten am Morgen und am Abend (Laudes, Vesper) verliert sich im Mittelalter: Von da an sind für das Gebet "im Namen der Kirche" nur mehr Ordensleute (Chorgebet) und Kleriker (privates Brevier) zuständig. Seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil entdecken die liturgisch "enterbten Laien" das Stundengebet wieder für sich: im persönlichen Vollzug und als gemeinschaftliche Feier (Tagzeitenliturgie, Morgen-/Abendlob etc.). Die Vorteile? Diese von der Spiritualität der Psalmen geprägte Gottesdienstform passt zu jeder Tages- und Nachtzeit und in jeder Lebenslage, sie kann von Laien geleitet werden und ist ökumenisch anschlussfähig.
Im Kurs erfahren und üben Sie Grundlegendes, um die Stundenliturgie mit geistlichem Gewinn zu feiern. Beide Tage schließen mit dem Angebot zur Teilnahme an einer abendlichen Hore (Komplet, Vesper).


Freitag, 3. Mai 2019, 15.30 - 21.00 Uhr

Liturgie im Rhythmus des Tages (Geschichte und Gegenwart)
Referent: Dr. Christoph FREILINGER

Elemente und Bauplan der Tagzeiten
Referent: Dr. Christoph FREILINGER

Kosmische Symbolik der Hymnen
Referent: Dr. Johannes UPHUS

Komplet

Samstag, 4. Mai 2019, 9.00 - 16.30 Uhr

Die Psalmen christlich beten?
Referentin: Mag. DDr. Ingrid FISCHER

Einfache Formen gemeindlicher Tagzeitenliturgie
Referent: Dr. Johannes UPHUS

Wer liebt, singt!
Referentin: Mag. DDr. Ingrid FISCHER

1. Vesper vom Sonntag


Referierende:
Mag. DDr. Ingrid Fischer
THEOLOGISCHE KURSE » zur Person
Dr. Christoph Freilinger
Österreichisches Liturgisches Institut » zur Person
Dr. Johannes Bernhard Uphus
Redaktionsleiter Magnificat, Kevelaer » zur Person
Termine:
Freitag, 03. Mai 2019, 15.30 - 21.00 Uhr
Samstag, 04. Mai 2019, 09.00 - 16.30 Uhr
Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3, 3. Stock
Beitrag:
70,- / 65,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE (inklusive Unterlagen)
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 05.04.2019 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Mag. Susanne Fischer berät Sie gerne persönlich: 01 51552-3708
Kurskonzept:
Mag. DDr. Ingrid FISCHER

 

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Ingrid Fischer » zur Person
Mag. DDr. Ingrid Fischer
THEOLOGISCHE KURSE
zur Person

Ingrid FISCHER hat in Wien Psychologie, Humanbiologie (Promotion 1984) und Theologie (Promotion sub auspiciis praesidentis 2012) studiert und ist seit 2001 Mitglied im wissenschaftlich-pädagogischen Team der THEOLOGISCHEN KURSE mit Schwerpunkt Liturgik und Kirchengeschichte. Ihr primäres Anliegen ist die für einen mündigen Glauben elementare theologische Erschließung liturgischer Ausdrucksformen in Geschichte und Gegenwart.

 

»... wo Gottes Geist in Freiheit setzt.« (Lehrenden-Interview)

 

Kontakt:
+43 1 51552-3704
ingrid.fischer@theologischekurse.at

Christoph Freilinger » zur Person
Dr. Christoph Freilinger
Österreichisches Liturgisches Institut
zur Person

Christoph FREILINGER hat Theologie und Klassische Philologie in Salzburg und Tübingen studiert und das Doktoratsstudium in Liturgiewissenschaft an der Katholischen Privatuniversität Linz (KU) abgeschlossen. Nach Jahren in der Pfarrseelsorge und City-Pastoral der Diözese Linz sowie als Assistent an der KU ist er heute wissenschaftlicher Mitarbeiter am Österreichischen Liturgischen Institut und in der Schriftleitung der Zeitschrift "Heiliger Dienst".

Johannes Bernhard Uphus » zur Person
Dr. Johannes Bernhard Uphus
Redaktionsleiter Magnificat, Kevelaer
zur Person

Johannes UPHUS hat Klassische Philologie und Katholische Theologie in Bonn studiert. Seit Studienbeginn auf das Stundengebet aufmerksam geworden, vermittelt er diese liturgische Form christlicher Spiritualität seit 2004 als Redaktionsleiter der Monatsschrift Magnificat und ist zudem in dem von ihm 2008 mitiniitierten Projekt Ökumenisches Stundengebet engagiert. Sein besonderes Interesse gilt den geistlichen Traditionen, die in der Bibel und ihrem Umfeld wurzeln und die religiöse Welt Europas und des Mittelmeerraumes bis heute prägen. Seine Überzeugung, dass Judentum, Christentum und Islam im Bekenntnis zum einen Gott Abrahams stärker verbunden als getrennt sind, lässt Johannes Uphus nach Wegen Ausschau halten, wie die Angehörigen der monotheistischen Religionen gemeinsam einer friedlicheren und gerechteren Welt dienen können

THEOLOGISCHE KURSE

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