Erkennen,

was dahinter steckt.

Vortrag - Die Macht der Sprache
Schrei nach Gott
Die Klage als leidsensible Form des Gebets
Wednesday, 15. April 2020, 18:30 - 20:30 Uhr
Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück
Universität Wien » zur Person

Es gibt Widerfahrnisse, die verstummen lassen: Schicksalsschläge, Unglück, Krankheit und Leid. Die theologische Tradition kennt unterschiedliche Deutungen, das Problem des Leidens zu erklären. Es kann moralisch als Prüfung und pädagogisch als Reifung der Persönlichkeit verstanden werden. Abgründig sinnwidriges Leiden aber widersetzt sich einer Sinngebung. - und es bleibt die Sprachform der Klage, die sich weigert, zu verharmlosen, zu vergessen und zu verdrängen. Sie stellt die Frage der Theodizee, der Rechtfertigung Gottes angesichts des Leidens in seiner Schöpfung, und behaftet Gott bei seiner Treue: Wo bleibt die rettende Macht des Schöpfers? Die Schreie der Opfer - reichen sie in die Wirklichkeit Gottes hinein?

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
15,- / 12,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
08.04.2020 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Personalentwicklung für Pastorale Berufe
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Univ.-Prof. Dr. Jan-Heiner Tück
Universität Wien
zur Person

Jan-Heiner TÜCK ist seit 2010 Professor für dogmatische Theologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien; zuvor lehrte er an den Universitäten Luzern, Osnabrück und Freiburg/Breisgau. Er ist Schriftleiter der Internationalen katholischen Zeitschrift COMMUNIO und Mitarbeiter der Neuen Zürcher Zeitung. Sein wissenschaftliches Interesse gilt u. a. dem Dialog von Theologie und Dichtung sowie der theologisch-philosophischen Sondierung religiöser Thematiken in der Gegenwartsliteratur. Zum Thema: J.-H.Tück, Gottes Augapfel: Bruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz, Freiburg/Breisgau 2. Aufl. 2016.

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