Erkennen,

was dahinter steckt.

HYBRID (wahlweise in Präsenz oder online): Vortrag - Was kommt. Jetzt.
"Ich habe es nicht gewollt"
Karl Kraus, Die letzten Tage der Menschheit - Das herbeigeführte Ende des Humanen im Krieg
Wednesday, 01. December 2021, 16:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch, 01. Dezember 2021, 16.00 - 17.30 Uhr
Mag. Dr. Maria Piok
Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck » zur Person

Kraus' Monumentaldrama bietet wohl die profundeste literarische Darstellung des Ersten Weltkriegs: In über 200 Szenen zeigt er den Krieg als eine durch Hetze, medial geschürten Hass und Rassismus erwirkte Katastrophe. So surreal die apokalyptische Handlung, so real ist seine aus Zitat- und Kommentarmontagen bestehende Analyse der Steuerbarkeit des Menschen hin zu grausamer Barbarei. Karl Kraus beschreibt damit präzise nach wie vor wirksame Prozesse von Masse und Macht, Manipulation und blindem Gehorsam.

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
18,- / 14,- ermäßigt für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
0,- für Kulturpassinhaber*innen und Personen bis 25
Anmeldung erbeten bis:
24.11.2021 (begrenzte Teilnehmerzahl)

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Maria Piok » zur Person
Mag. Dr. Maria Piok
Forschungsinstitut Brenner-Archiv, Universität Innsbruck
zur Person

Maria PIOK hat Germanistik und Anglistik/Amerikanistik an der Universität Innsbruck studiert. Sie lehrt u. a. Deutsch als Fremdsprache am dortigen Institut für Germanistik und ist zudem seit 2018 Senior Scientist am Forschungsinstitut Brenner-Archiv sowie seit 2020 Mitarbeiterin im Literaturhaus am Inn. Die Forschungsschwerpunkte der Karl-Kraus-Expertin sind u. a. das österreichische Theater des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere Autoren der Nestroy-Tradition wie Kraus, Horváth und Qualtinger, Volksstück und Kabarett, medialer, transnationaler, kultureller Transfer von Literatur, Satire und Gesellschaftskritik.

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