Erkennen,

was dahinter steckt.

Vortrag - Im Brennpunkt
"Es beginnt mit der Sprache..."
Perspektiven einer Theologie nach Auschwitz
Friday, 23. April 2021, 18:30 - 20:30 Uhr
Freitag, 23. April 2021, 18.30 - 20.30 Uhr
Dr. Manfred Deselaers
Zentrum für Dialog und Gebet Oswiecim [Auschwitz] » zur Person

Sprache entsteht, wenn Menschen sich von Angesicht zu Angesicht über die gemeinsame Welt verständigen wollen. Was aber geschieht, wenn sie einander nicht mehr (an)sehen, nicht mehr miteinander, sondern nur noch übereinander reden? Fängt so nicht alles Übel an? "Nach Auschwitz" fragen wir nach dem Sinn vom Reden über "die Anderen", über "Auschwitz", über "Gott". Bedeutet Dialog hier nicht vor allem, den Anderen, der Stimme von Auschwitz, Gott erst einmal schweigend zuzuhören?
Manfred Deselaers lebt seit 30 Jahren als Seelsorger in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Lagers und reflektiert seine Erfahrungen "am Rande von Auschwitz".

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
14,- / 11,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
16.04.2021 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Vorbereitungsseminars für die Studienreise nach Südpolen
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Manfred Deselaers » zur Person
Dr. Manfred Deselaers
Zentrum für Dialog und Gebet Oswiecim [Auschwitz]
zur Person

Der gebürtige Deutsche Manfred DESELAERS ging nach seiner Matura mit der "Aktion Sühnezeichen Friedensdienste" nach Jerusalem, wo er in einem Heim für behinderte Kinder arbeitete. Anschließend studierte er katholische Theologie in Tübingen und Chicago und wurde 1996 in Krakau mit der Arbeit "Gott und das Böse im Hinblick auf die Biografie und die Selbstzeugnisse von Rudolf Höß, dem Kommandanten von Auschwitz" zum Doktor der Theologie promoviert. 1983 ordiniert, lebt Manfred Deselaers seit 1990 in Oswiecim (Auschwitz), wo er als Fachreferent und Auslandsseelsorger der Deutschen Bischofskonferenz im "Zentrum für Dialog und Gebet" in der Nähe des ehemaligen Konzentrationslagers arbeitet. Als Referent befasst er sich mit der religiösen Bedeutung der Erinnerung an Auschwitz. Für seine Verdienste um die deutsch-polnische und christlich-jüdische Versöhnungsarbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet: als "Mensch der Versöhnung" (2000); mit dem Kavalierskreuz des Verdienstordens der Republik Polen (2005) und mit dem Bundesverdienstkreuz erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

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