Montag 18. Februar 2019

Erkennen,

was dahinter steckt.

Studiennachmittag - Glaube & Wissenschaft
Die Katakomben Roms
Entstehung, Entwicklung und neue Forschungen
Freitag, 17. Mai 2019, 15:00 - 19:00 Uhr
Freitag, 17. Mai 2019, 15.00 - 19.00 Uhr
Mag. Dr. Verena Fugger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg » zur Person
Dr. Norbert Zimmermann
Deutsches Archäologisches Institut, Rom » zur Person

Entstehung und Entwicklung der römischen Katakomben

Der Vortrag bietet einen Überblick über die Entstehung der römischen Katakomben von ihren Anfängen im ausgehenden 2. Jh. n. Chr. bis zu ihrer Aufgabe als unterirdische Bestattungsstätten im 5. Jh. n. Chr. Wichtige Eckpunkte, die die Entwicklung der Katakomben mit ihren Grabmonumenten und ikonographischen Charakteristika beeinflusst haben, stellten die sog. Konstantinische Wende von 313 und der von Papst Damasus (366-384) besonders geförderte Märtyrerkult dar. Beide Aspekte werden mit Blick auf ihre Auswirkungen auf die Katakomben eigens zu betrachten sein. Darüber hinaus wird der Vortrag anhand der überlieferten Grabausstattungen Einblicke in die Praxis und Ausprägung des frühchristlichen Totenkults geben.

Neue Forschungen in römischen Katakomben

Die römischen Katakomben gaben seit ihrer Wiederentdeckung im ausgehenden 16. Jh. Anlass, neue und vertiefende Forschungen durchzuführen. Dabei wurden, nicht zuletzt wegen der komplexen Befundsituation, stets besonders innovative und z. T. auch experimentelle Forschungsmethoden angewendet, die sich oftmals später allgemein etablierten. Auch heute noch kommen etwa zur Vermessung, Dokumentation oder Restaurierung neueste Technologien zum Einsatz, und immer wieder gelingen so neue Entdeckungen und werden überraschende Erkenntnisse gewonnen. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Forschungen und aktuellen Ergebnisse der letzten Jahre.

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
20,- / 16,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
10.05.2019 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Öffentlicher Vortrag im Rahmen der Studienreise "Die Katakomben Roms im Kontext ihrer Zeit".
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Verena Fugger » zur Person
Mag. Dr. Verena Fugger
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
zur Person

Verena FUGGER hat Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an den Universitäten Wien und Edinburgh sowie am Pontificio Istituto di Archeologia Cristiana in Rom studiert. 2015 promovierte sie in Wien mit einer Arbeit zur römischen Katakombenmalerei, die den visuellen Strukturen in der Anordnung und Kombination figürlicher Bildszenen nachgeht. Von 2010 bis 2017 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kulturgeschichte der Antike der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und hat sich mit der römischen Domitilla-Katakombe und den Anfängen häuslicher Religiosität im frühen Christentum beschäftigt. Seit 2017 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem Forschungsprojekt zur antiken syrischen Wüstenstadt Resafa am Institut für Archäologische Wissenschaften, Denkmalwissenschaften und Kunstgeschichte (IADK) der Universität Bamberg.

Norbert Zimmermann » zur Person
Dr. Norbert Zimmermann
Deutsches Archäologisches Institut, Rom
zur Person

Norbert ZIMMERMANN studierte Christliche Archäologie, Kunstgeschichte und Italienische Philologie in Bonn, Rom und München. Seit 1998 war er am Institut für Kulturgeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften angestellt, zuletzt als leitender Forscher (senior researcher). Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Ausgrabungen in Ephesos. Seit 2014 ist er zudem Wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Archäologischen Instituts, Abteilung Rom. Sein Hauptinteresse gilt den kulturellen Umbrüchen der römischen Welt in der Spätantike, Phänomenen der Christianisierung, römischer und spätantiker Wandmalerei und der spätantiken Sepulkralkunst. Wichtige Forschungsarbeiten beschäftigen sich u. a. mit den Wandmalereien von Ephesos und den römischen Katakomben.

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