Mittwoch 18. Juli 2018

Erkennen,

was dahinter steckt.

Vortrag - Musik & Theologie
Vom Ende der Opfer zum Beginn des Gesangs
Die Macht der Musik in der Antike und Karolingerzeit
Freitag, 09. März 2018, 15:30 - 18:00 Uhr
Freitag, 09. März 2018, 15.30 - 18.00 Uhr
Prof. Dr. Andreas Haug
Universität Würzburg

Die Musik - eine wahre Himmelsgabe! So versteht sie der Mensch quer durch Religionen, Zeiten und Kulturen. Orpheus und David bezwingen Natur und Mensch, gar den Tod. Der Gesang des Menschen steigt - wie früher das Opfer auf dem Altar - in göttliche Sphären auf: Er vermag dem Gotteslob und dem Gotteswort adäquaten stimmlichen Klang zu verleihen, er entfaltet und bändigt die Stimme; und er leitet im Kontext karolingischer Religionspolitik die Formung einer europäischen Musikkultur ein.

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
12,- / 9,50 für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
02.03.2018 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Öffentlicher Vortrag im Rahmen des Spezialkurses "Die Macht der Musik"
Anmeldung
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Andreas Haug
Prof. Dr. Andreas Haug
Universität Würzburg
zur Person

Andreas HAUG hat Musikwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Tübingen studiert. Nach seiner Promotion (1985) Lehrbeauftragter in Tübingen und Schweden sowie an der Universität Erlangen wurde er Editionsleiter und seit 1999 Mitherausgeber der Denkmälerausgabe einstimmiger Musik des Mittelalters "Monumenta monodica medii aevi". 2001 auf den Erlangener Lehrstuhl für Musikwissenschaft berufen, nahm er in der Folge Lehraufträge und Gastdozenturen in Marburg, Bayreuth, Zagreb und Madrid sowie Gastprofessuren in Wien, Basel und Eugene (Oregon, USA) wahr. Seit 2011 leitet er das an der Universität Würzburg angesiedelte Editionsvorhaben der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur "Corpus monodicum. Die einstimmige Musik des lateinischen Mittelalters". Seine hauptsächlichen Forschungsthemen liegen auf dem Gebiet der europäischen Musikgeschichte von der Spätantike bis ins Hochmittelalter: Musik, Religion, Ritual, der einstimmige lateinische Gesang und das volkssprachige Lied sowie Fragen der Musikästhetik und der Musikgeschichtsschreibung.

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