Mittwoch 18. Juli 2018

Erkennen,

was dahinter steckt.

Vortrag - Wege aus der Angst
Menschwerdung.
Wider den Mythos der Unverwundbarkeit
Mittwoch, 07. März 2018, 18:30 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 07. März 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
apl. Prof. Dr. Hildegund Keul
Universität Würzburg

Jeder Mensch ist verwundbar: medial täglich exzessiv vor Augen geführt, hat die "Vulnerabilität" zudem Eingang in vielfältige Diskurse um Armut, Leiblichkeit, Sexualität, Schutz und Resilienz gefunden. Politik und Gesellschaft brauchen Handlungsstrategien. Diese schwanken zwischen Selbstschutz auf Kosten der ohnehin schon Gefährdeten und dem Wagnis barmherziger Hingabe, die inkludiert, selbst verwundet zu werden. Die christliche Botschaft bekennt - von der Menschwerdung bis zum Kreuz - die zum Wohl der Anderen freiwillig auf sich genommene Verwundbarkeit Gottes. Kann sie einen alternativen, humanisierenden Beitrag zur Bewältigung aktueller Krisen und Bedrohungen leisten?

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
12,- / 9,50 für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
28.02.2018 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Kirchliche Pädagogische Hochschule Wien/Krems
Anmeldung
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Hildegund Keul
apl. Prof. Dr. Hildegund Keul
Universität Würzburg
zur Person

Hildegund KEUL hat Germanistik und Theologie in Trier, Jerusalem und Würzburg studiert und sich 2002 für das Fach Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft habilitiert. Ihre Habilitationsschrift: "Die Mystik der Begine Mechthild von Magdeburg - eine Genealogie des Fließenden Lichts der Gottheit" wurde mit dem Karl Rahner Preis ausgezeichnet. Seit 2009 ist Hildegund Keul außerplanmäßige Professorin für Fundamentaltheologie und vergleichende Religionswissenschaft an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und leitet seit 2004 die Arbeitsstelle für Frauenseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn und Düsseldorf. Literatur von Hildegund Keul: - Weihnachten - Das Wagnis der Verwundbarkeit, Ostfildern 3. Aufl. 2017. - Auferstehung als Lebenskunst. Was das Christentum auszeichnet, Freiburg, 2014. - Wo die Sprache zerbricht. Die schöpferische Macht der Gottesrede, Osterfildern 2004.

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