Erkennen,

was dahinter steckt.

Online-Module, März bis Juni 2023
Heilige Texte
Altes Testament, Neues Testament, Talmud, Koran
Inhalt:

Judentum, Christentum und Islam kennen heilige Texte, die sich teilweise sogar überschneiden. Doch unterscheidet sich ihr Zugang, ihr Verständnis und ihr Umgang damit teils erheblich. Dieser asynchrone Online-Kurs stellt Ihnen wissenschaftlich fundiert Gemeinsamkeiten und Unterschiede in vier Modulen mit jeweils drei Lektionen vor.
Altes Testament, Neues Testament, Talmud und Koran werden unter folgenden Aspekten berücksichtigt:
- Entstehung (historischer Kontext ? Eigenart und Zusammenstellung der Texte)
- Auslegung (Umgang in der Liturgie, „Inszenierung“ - Prägekraft für die gläubige Existenz - Wer ist auslegungsberechtigt? - Welche Rolle spielt ein wissenschaftlicher Zugang? - Fehltraditionen
- Exemplarische Texte (Schlüsselpassagen - Gestalten, die in allen Traditionen vorkommen)

Modul 1: Das Alte Testament
Dieses Modul befasst sich mit der Grundbotschaft und der Entstehung jener Texte, die im Judentum „Tanak“ und im Christentum „Altes Testament“ genannt werden. Auf je eigene Art bilden sie für Judentum, Christentum und Islam eine Grundlage. Sie erfahren, wie im Judentum und Christentum mit diesen Texten umgegangen wird und inwiefern sie Grundlage für weitere heilige Texte in Judentum, Christentum und teilweise im Islam geworden sind.

Modul 2: Das Neue Testament
In diesem Modul lernen Sie die christliche Fortsetzung des Alten Testaments kennen, das Neue Testament. Wann und wie sind die Texte entstanden, wie geht die Kirche dabei mit den Texten des Alten Testaments um, wer darf das Neue Testament auslegen, wie wird es im Leben der Gläubigen prägend? Wichtige Auslegungs- (auch Fehl-) Traditionen und ihr Korrektiv werden dabei exemplarisch vorgestellt.

Modul 3: Der Talmud
Dieses Modul befasst sich mit dem Talmud. Sie erfahren, wie der Talmud entstanden ist, wie er mit den Texten des Tanak umgeht, welche Botschaften er vermittelt, wie und wer berechtigt ist, den Talmud auszulegen, und welchen Stellenwert er im Gottesdienst und im Leben der Gläubigen hat. Zentrale Texte werden vorgestellt und besprochen.

Modul 4: Der Koran
Das Modul „Der Koran im Kontext der monotheistischen Schriften“ erschließt die Entstehung und die theologische Botschaft des Koran in seiner Beziehung zu den Traditionen der biblischen Heilsgeschichte. Die koranischen Offenbarungen werden als religiöse und politische Auseinandersetzung sowohl mit der altarabischen Kultur wie auch mit der spätantiken Welt ihrer Zeit verstehbar.

Asynchrone Kurse bestehen aus drei aufeinander abgestimmten Elementen:
1. Sie erarbeiten Online-Lektionen selbstständig zu einer beliebigen Zeit (3 Lektionen pro Modul).
2. Es stehen Ihnen online als PDF abrufbare Unterlagen zur Verfügung.
3. Online-Meetings dienen zur Klärung von Fragen und Vertiefung des Gelernten (1 Online-Meeting pro Modul)

Referierende:
Dr. Elisabeth Birnbaum
Österreichisches Katholisches Bibelwerk » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer
Universität Wien » zur Person
Univ.-Lekt. Mag. Dr. Peter Zeillinger
THEOLOGISCHE KURSE » zur Person
Termine:
Dienstag, 11. April, 18:30 - 20:00
Montag, 08. Mai, 18:30 - 20:00
Montag, 05. Juni, 18:30 - 20:00
Montag, 26. Juni, 18:30 - 20:00
Ort:
Beitrag:
90 Beitrag 81 Beitrag für FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 12.03.2023 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Das Online-Team der THEOLOGISCHEN KURSE berät Sie gerne: online@theologischekurse.at

 

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Elisabeth Birnbaum » zur Person
Dr. Elisabeth Birnbaum
Österreichisches Katholisches Bibelwerk
zur Person

Elisabeth BIRNBAUM war nach ihrem Gesangstudium zunächst als freiberufliche Sängerin und Autorin tätig.
Von 1999 bis 2004 studierte sie in Wien Theologie und war nach ihrer Promotion 2007 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Bibelwissenschaft/Altes Testament. Auf eine Lehrstuhlvertretung in Dresden folgte ab 2013 ein Forschungsprojekt zu Salomo-Rezeptionen. Seit September 2017 ist sie Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören biblische Rezeptionsfragen sowie Salomo und die Bücher Kohelet, Hohelied und Judit.

»Reiseführerin durch die Bibel«

Lehrendeninterview

Gerhard Langer » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer
Universität Wien
zur Person

Gerhard LANGER ist Universitätsprofessor für Geschichte, Religion und Literatur des Judentums in rabbinischer Zeit (70 bis 1000 n. Chr.) am Institut für Judaistik der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Jüdische Kulturgeschichte in der Antike, rabbinische Literatur, rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen zu biblischen Texten, Verarbeitung jüdischer Tradition in deutschsprachiger Literatur und jüdisch-christliche "Begegnung" (Kulturtransfer etc.).

Peter Zeillinger » zur Person
Univ.-Lekt. Mag. Dr. Peter Zeillinger
THEOLOGISCHE KURSE
zur Person

Peter ZEILLINGER ist Fundamentaltheologe und Philosoph. Nach seiner Assistententätigkeit bei Johann Baptist Metz und Johann Reikerstorfer an der Universität Wien ist er seit 2008 Mitarbeiter der THEOLOGISCHEN KURSE und Lektor an den Instituten für Philosophie und Politikwissenschaft in Wien. Ein großes Anliegen ist ihm die gesellschaftliche Relevanz der biblischen Gottesbotschaft im Dialog mit der Welt und mit anderen Religionen.

 

Kontakt:
+43 1 51552-3706 
peter.zeillinger@univie.ac.at

THEOLOGISCHE KURSE

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1010 Wien
+43 1 51552-3703
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