Erkennen,

was dahinter steckt.

Spezialkurs Wien, Februar 2023
Humor & Religion
Inhalt:

Humor hat viele Nuancen: von fröhlicher Gelassenheit über sanfte (Selbst-) Ironie bis zum beißenden Spott. Religiöser Glaube ist damit vertraut, kennt Lachen und Verlachtwerden. Und wie das Lachen kann er befreien, stärken und Menschen verbinden. Der mörderische Jorge in „Der Name der Rose“ (Umberto Eco) hingegen meint es todernst: „Lachen tötet die Furcht. Und ohne Furcht kann es keinen Glauben geben.“ Hört sich deshalb der Spaß in und mit den Religionen so rasch auf?
Wir gehen dem Humor im Judentum, Islam, Buddhismus und Christentum nach und üben die Kunst der Selbstrelativierung - überzeugt davon, dass das Lachen, weil es zum Menschsein gehört, auch in der Religion nicht fehlen darf.

Themen:
Humor: Kunst des Drüberstehens & Elixier der Lebenskunst - Wo der Glaube, da auch Lachen - Humor in Talmud und Midrasch - Worüber hat der Prophet gelacht? - Buddha lächelt in uns - Humorvoll für die Seele sorgen - Zum Lachen in die Kirche gehen - Bibel-Kabarett - Religiöses in Karikatur, Kitsch, Kunst - Glaube und die Grenzen des Humors - „An ihrem Lachen werdet ihr sie erkennen.“

Referierende:
Mag. Amani Abuzahra, MA
Universität Wien » zur Person
Dr. Elisabeth Birnbaum
Österreichisches Katholisches Bibelwerk » zur Person
ao. Univ.-Prof. MMag. DDr. Theresia Heimerl
Universität Graz » zur Person
Akad.-Prof. DDr. Alfred Kirchmayr
Sigmund Freud Privatuniversität Wien » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer
Universität Wien » zur Person
Dr. Gisela Matthiae
Theologin & Clownin » zur Person
Chöje Lama Gelongma Palmo
Univ.-Prof. i.R. Peter Planyavsky PhD
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien » zur Person
P. Erhard Rauch SDS
Thomas Vogler
Akkordeon & Gitarre » zur Person
MMag. Dr. Andreas G. Weiß
Katholisches Bildungswerk Salzburg » zur Person
Termine:
Freitag, 17. Februar, 16:00 - 18:00
Freitag, 17. Februar, 18:30 - 20:30
Samstag, 18. Februar, 09:00 - 10:15
Samstag, 18. Februar, 10:30 - 12:00
Samstag, 18. Februar, 13:30 - 14:30
Samstag, 18. Februar, 14:45 - 16:00
Freitag, 24. Februar, 16:00 - 18:00
Freitag, 24. Februar, 18:30 - 20:30
Samstag, 25. Februar, 09:00 - 10:30
Samstag, 25. Februar, 10:45 - 12:00
Samstag, 25. Februar, 13:30 - 16:00
Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
145 Beitrag 130 Beitrag für FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 27.01.2023 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Mag. Susanne Fischer berät Sie gerne persönlich: 01 51552-3708
Kurskonzept:
Mag. DDr. Ingrid FISCHER

 

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Amani Abuzahra, MA » zur Person
Mag. Amani Abuzahra, MA
Universität Wien
zur Person

Amani ABUZAHRA hat Philosophie und Intercultural Studies an den Universitäten Wien und Salzburg studiert. Als Visiting Scholar forschte und lehrte sie an den Universitäten Istanbul und Eskisehir und hat zuletzt Philosophie und Interkulturelle Pädagogik an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems unterrichtet. Aktuell forscht sie an der Universität Wien zur Toleranzphilosophie und ist als Vortragende in der Erwachsenenbildung zu muslimischen Lebenswelten, Diversität und Empowerment tätig.
Literatur: A. Abuzahra, "Mehr Kopf als Tuch. Muslimische Frauen am Wort", Wien-Innsbruck 2017.

Elisabeth Birnbaum » zur Person
Dr. Elisabeth Birnbaum
Österreichisches Katholisches Bibelwerk
zur Person

Elisabeth BIRNBAUM war nach ihrem Gesangstudium zunächst als freiberufliche Sängerin und Autorin tätig.
Von 1999 bis 2004 studierte sie in Wien Theologie und war nach ihrer Promotion 2007 bis 2013 wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Institut für Bibelwissenschaft/Altes Testament. Auf eine Lehrstuhlvertretung in Dresden folgte ab 2013 ein Forschungsprojekt zu Salomo-Rezeptionen. Seit September 2017 ist sie Direktorin des Österreichischen Katholischen Bibelwerks. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören biblische Rezeptionsfragen sowie Salomo und die Bücher Kohelet, Hohelied und Judit.

»Reiseführerin durch die Bibel«

Lehrendeninterview

Theresia Heimerl » zur Person
ao. Univ.-Prof. MMag. DDr. Theresia Heimerl
Universität Graz
zur Person

Theresia HEIMERL hat Deutsche und Klassische Philologie sowie Katholische Theologie studiert und ist seit 2003 ao. Universitätsprofessorin für Religionswissenschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Graz. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Europäische Religionsgeschichte, Körper-Geschlecht-Religion sowie Religion und Film/TV.
Literatur:
- Himmlische Frauen. Nonnen in Film und TV, Marburg 2017.
- Andere Wesen. Frauen in der Kirche, Wien-Graz-Klagenfurt 2015.

Alfred Kirchmayr » zur Person
Akad.-Prof. DDr. Alfred Kirchmayr
Sigmund Freud Privatuniversität Wien
zur Person

Alfred KIRCHMAYR hat Theologie, Philosophie, Psychologie und Soziologie studiert (Dr. theol., Dr. phil.) und ist Psychoanalytiker in freier Praxis. Seit 1968 lehrt er an Hochschulen und Universitäten und hat mit Persönlichkeiten wie u. a. dem Konzilstheologen Ferdinand Klostermann (Universitätsassistent: Theologische Fakultät Wien) und Erwin Ringel (Lektor: Medizinische Fakultät Wien) kooperiert, publiziert und an zahlreichen Büchern mitgearbeitet. Zahlreiche Veröffentlichungen. Seit 2009 ist Alfred Kirchmayr Honorarprofessor, Lektor, Lehranalytiker und Supervisor (Individualpsychologie) der Sigmund Freud Privatuniversität in Wien, Humor- und Heiterkeitsforscher sowie Witzlandschaftspfleger in eher witzloser Zeit.
Buchtipp: E. Ringel / A. Kirchmayr: Religionsverlust durch religiöse Erziehung, Wien 1985.

Gerhard Langer » zur Person
Univ.-Prof. Dr. Gerhard Langer
Universität Wien
zur Person

Gerhard LANGER ist Universitätsprofessor für Geschichte, Religion und Literatur des Judentums in rabbinischer Zeit (70 bis 1000 n. Chr.) am Institut für Judaistik der Universität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte sind Jüdische Kulturgeschichte in der Antike, rabbinische Literatur, rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen zu biblischen Texten, Verarbeitung jüdischer Tradition in deutschsprachiger Literatur und jüdisch-christliche "Begegnung" (Kulturtransfer etc.).

Gisela Matthiae » zur Person
Dr. Gisela Matthiae
Theologin & Clownin
zur Person

Gisela MATTHIAE ist promovierte evangelische Theologin und Clownin und als Bildungsreferentin, Autorin, Bloggerin und Humorcoach tätig. Seit vielen Jahren leitet sie Lehrgänge in Bühnen- und Begegnungsclownerie und tritt in Deutschland, Österreich und der Schweiz auch selbst vor den Vorhang

Chöje Lama Gelongma Palmo » zur Person
Chöje Lama Gelongma Palmo
zur Person

Chöje Lama Gelongma PALMO ist gebürtige Wienerin mit Studium der Germanistik und Romanistik an der Universität Wien und Diplom in germanistischer Mediävistik. Zunächst Medienexpertin und freie Journalistin, ging sie in ihren frühen Zwanzigern zum Studium der Lehren des Buddha (Dharma) in das Kloster Palpung Sherab Ling in Indien, wo sie umfassend traditionell ausgebildet wurde. Heute ist sie eine der wenigen weiblichen Lamas des Buddhismus und der einzige nicht-asiatische, weibliche Chöje Lama in der 2600 Jahre alten Geschichte des Buddhismus. Sie etablierte den Europäischen Sitz der Palpung-Kongregation mit Instituten in Purkersdorf bei Wien und Langschlag im Waldviertel

Peter Planyavsky PhD » zur Person
Univ.-Prof. i.R. Peter Planyavsky PhD
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
zur Person

Peter PLANYAVSKY hat an der Musikhochschule Wien bei Anton Heiller (Orgel, Komposition und Improvisation), Hilde Seidlhofer (Klavier) und Hans Gillesberger (Dirigieren) studiert und 1966 mit Diplom in Orgel und Kirchenmusik abgeschlossen. Von1969 bis 2005 war er Domorganist am Stephansdom in Wien und unterrichtet seit 1980 als Professor für Orgel, Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik in Wien. Konzertreisen und Meisterkurse haben Peter Planyavsky in fast alle Länder Europas geführt, sowie nach Japan, Australien, Südafrika, Hongkong, Korea, USA und Kanada. In seinen Meisterkursen behandelt er Heiller, Mendelssohn, Brahms und Barockmusik, vor allem aber Improvisation und Liturgisches Orgelspiel. Außerdem war er Juror bei mehr als 40 renommierten Wettbewerben. Die eigenen, teils parodistischen Werke des mehrfach ausgezeichneten Organisten, Dirigenten und Komponisten (zuletzt 2005 mit dem Würdigungspreis der Republik Österreich für sein bisheriges Gesamtwerk) sind überwiegend aus Aufträgen entstanden und bei Doblinger Wien/München verlegt.

P. Erhard Rauch SDS » zur Person
P. Erhard Rauch SDS
zur Person

P. Erhard RAUCH hat katholische Theologie in Graz studiert und trat 1970 in die Ordensgemeinschaft der Salvatorianer ein (1974 ewige Profess und Ordination). Nach seiner Erzieherausbildung wirkte als Kaplan und Jugendseelsorger, Erzieher im ordenseigenen Internat, Seelsorger für die Katholische Studierende Jugend (KSJ) in Graz und Religionslehrer. Von 2002 bis 2015 vertrat P. Erhard die Männerorden Österreichs als Generalsekretär der Superiorenkonferenz der männlichen Ordensgemeinschaften Österreichs. Er ist Provinzökonom der Salvatorianer und hat mit Anfang Oktober 2016 die Aufgabe des Pfarrmoderators der Michaelerkirche in Wien I St. Michael übernommen.

Thomas Vogler » zur Person
Thomas Vogler
Akkordeon & Gitarre
zur Person

Thomas VOGLER erhielt seinen ersten Akkordeon-Unterricht mit sechs Jahren und ist seit 1976 Mitglied im Landstraßer Mandolinenverein Tuma (Dirigent Jugendorchester, Konzertmeister Akkordeonorchester). Im Hauptberuf IT Manager, spielt er in mehreren Orchestern (Akkordeon, Gitarre, Bass) und tritt auch solistisch auf. Seit 2015 ist Thomas Vogler gemeinsam mit Elisabeth Birnbaum mit musikalischen Bibelkabarett-Programmen erfolgreich.

Andreas G. Weiß » zur Person
MMag. Dr. Andreas G. Weiß
Katholisches Bildungswerk Salzburg
zur Person

Dr. Andreas G. WEIß hat Theologie und Religionswissenschaften studiert und ist Referent im Katholischen Bildungswerk Salzburg. Durch Forschungsaufenthalte in den USA sowie als Mitglied der "American Academy of Religion" (AAR) ausgewiesener Experte schreibt er zur Situation in den USA regelmäßig in der österreichischen Zeitschrift "Die Furche" und als Gastautor der "Salzburger Nachrichten".
Buch zum Thema:
- A. Weiß, Trump - Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Was wir nie für möglich hielten, hat uns schon verändert, Ostfildern 2019.

THEOLOGISCHE KURSE

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