Erkennen,

was dahinter steckt.

Vortrag - Vertrauen | Krise
Albert Camus: Menschsein nach dem "Tod Gottes"
Wednesday, 25. November 2020, 18:30 - 20:30 Uhr
Mittwoch, 25. November 2020, 18.30 - 20.30 Uhr
Univ.-Prof. DDr. Johann Schelkshorn
Universität Wien » zur Person

Albert Camus hat in der Mitte des 20. Jahrhundert wie kaum ein anderer Denker die Möglichkeiten eines Lebens nach dem "Tod Gottes" (Nietzsche) ausgelotet. In Romanen, Theaterstücken und philosophischen Essays setzt sich Camus jeweils mit der Frage auseinander, wie der Mensch ohne Hoffnung auf eine göttliche Erlösung seine Würde bewahren kann. Camus war jedoch kein dogmatischer Atheist. Nach dem 2. Weltkrieg rief Camus vielmehr die ChristInnen zum gemeinsamen Kampf gegen das Leid unschuldiger Menschen und für den Aufbau einer demokratischen Gesellschaft, einer "civitas des Dialogs", auf.

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
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Univ.-Prof. DDr. Johann Schelkshorn
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Hans SCHELKSHORN ist Professor für christliche Philosophie der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Er befasst sich vorwiegend mit Theorien der Moderne, globaler Ethik und der Diskursethik. Sein besonderes Interesse gilt der lateinamerikanischen Philosophie der Befreiung. Seit 2001 ist er Chefredakteur von "polylog - Zeitschrift für interkulturelles Philosophieren".

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