Sonntag 23. September 2018

Erkennen,

was dahinter steckt.

Symposium
70 Jahre Staat Israel
Geschichte - Konflikte - Theologie
Mittwoch, 16. Mai 2018, 18:30 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 16. Mai 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Dr. Louise Hecht
Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaften der Universität Potsdam
Assoc. Prof. MMag. Dr. Regina Polak, MAS
Universität Wien
Prof. em. Mosche Zimmermann
The Hebrew University of Jerusalem

"Jetzt ist nicht die Zeit, um zu prahlen," hielt Ben Gurion in seiner Rede an die Nation am 15. 5. 1948 fest. Ob religiös oder säkular, orthodox oder progressiv, zionistisch oder antizionistisch, ob in und außerhalb Israels lebend: die Beziehung zu Land und Staat Israel gehört zum jüdischen Selbstverständnis. Aus christlicher Sicht wird der Staat Israel kaum thematisiert, schon gar nicht als theologische Größe.
Was bedeutet es - heute, nach 70 Jahren Staat Israel - für Katholikinnen und Katholiken, dass es den Staat Israel gibt? Welche Rolle spielt er im katholisch-jüdischen Dialog?

Louise Hecht
Eine kurze Geschichte des Staates Israel

Moshe Zimmermann
Die Angst vor dem Frieden: Das israelische Dilemma

Regina Polak
Der Staat Israel als theologische Herausforderung

Ort:
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
15,- / 12,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE
Anmeldung erbeten bis:
09.05.2018 (begrenzte Teilnehmerzahl)
Mitveranstalter:
Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit

 

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Louise Hecht
Dr. Louise Hecht
Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaften der Universität Potsdam
zur Person

Louise HECHT ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt "Haskalah im Dialog" am Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaften der Universität Potsdam. Nach dem Studium der Judaistik, Hispanistik und Germanistik an der Universität Wien promovierte sie 2003 in Jüdischer Geschichte an der Hebräischen Universität, Jerusalem. Von 2007-2017 war sie Dozentin für jüdische Geschichte und Israel Studies am Kurt-und-Ursula-Schubert Zentrum für Jüdische Studien der Palacký Universität, Olomouc/Olmütz, Gastprofessorin an der University of Pennsylvania sowie verschiedenen tschechischen, deutschen und österreichischen Universitäten. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die Kulturgeschichtes des mitteleuropäischen Judentums seit der Frühen Neuzeit, jüdische Pädagogik und israelische Kulturgeschichte (v.a. Film). Sie ist Vorstandsmitglied des Center for Israel Studies in Wien.

Regina Polak, MAS
Assoc. Prof. MMag. Dr. Regina Polak, MAS
Universität Wien
zur Person

Regina POLAK hat Philosophie und Katholische Fachtheologie in Wien studiert und war von 2004 bis 2009 Vorständin des Instituts für Praktische Theologie (vormals Pastoraltheologie) sowie bis 2010 dortige Fachbereichsleiterin für Pastoraltheologie und Kerygmatik. Nach internationalen Lehrauftritten in Europa und den USA ist sie seit 2013 assoziierte Professorin für Praktische Theologie und Religionsforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind u. a. Werteforschung, religiöse Transformationsprozesse in Europa, Religion im Kontext von Migration sowie Theologische Grundfragen einer Kirche im Umbruch. Regina Polak ist Mitarbeiterin an der Forschungsplattform "Religion and Transformation in Contemporary European Society" sowie am Forschungsnetzwerk "Religion im Kontext von Migration".

»Wie kann die Kirche gegenwarts-kompetent werden?« - Lehrendeninterview

Mosche Zimmermann
Prof. em. Mosche Zimmermann
The Hebrew University of Jerusalem
zur Person

Der israelische Historiker Moshe ZIMMERMANN wurde Anfang 1977 an der Hebräischen Universität Jerusalem promoviert und ist ebendort seit 1986 Direktor des "Richard-Koebner-Center for German History". Seine Forschungsschwerpunkte sind die deutsche Sozialgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts sowie die Geschichte der deutschen Juden und des Antisemitismus. 2005 wurde Zimmermann von Bundesaußenminister Joschka Fischer in die Unabhängige Historikerkommission zur Untersuchung der Geschichte des Auswärtigen Amtes im Nationalsozialismus und den Umgang mit dieser Vergangenheit nach 1945 berufen. Moshe Zimmermann lehrte als Gastprofessor in Heidelberg, Kassel (Franz-Rosenzweig-Gastprofessur), Princeton, Halle, München und Jena. Er veröffentlichte in Deutschland zahlreiche Aufsätze über deutsch-jüdische Geschichte, die deutsch-israelischen Beziehungen, über Erinnerungsarbeit und Holocaust sowie zum Thema Europa. Für seine Forschungen erhielt Zimmermann den Humboldt-Preis (1993), den Jakob- und Wilhelm-Grimm-Preis des DAAD (1997), den Dr.-Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen (2002) sowie den Lessing-Preis für Kritik (2006). Literatur: Die Angst vor dem Frieden: Das israelische Dilemma, Berlin 3. Auflage 2010 Deutsche gegen Deutsche: Das Schicksal der Juden 1938-1945, Berlin 2008

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