Erkennen,

was dahinter steckt.

Die Überzeugung, dass Theologie ein menschliches Antlitz hat

 

Was fällt Ihnen spontan ein, wenn Sie „THEOLOGISCHE KURSE“ hören?


Die ersten Begegnungen mit Frau Dr. Margarete Schmid als junger Theologe und die dazu passende Karikatur vom damaligen Professor Reinhold Stecher mit dem Text:
„Lieber Hörer, mache mit, im berühmten Zirkus Schmid.“

Karikatur von Bischof Stecher

 

Gibt es eine persönliche Erfahrung mit den THEOLOGISCHEN KURSEN?  Eine Anekdote?


Unter den unzähligen guten Erfahrungen nur einige wenige in Stichworten: Der überaus beeindruckende Eifer der Teilnehmenden; die Hitze während der Studienwochen; unzählige Nachtgespräche über die Historizität der Evangelien und der Jesusworte an verschiedenen Studienwochenorten; der Einsatz der Dozierenden und die aufbauende Kollegialität untereinander; der Zusammenhalt im Team am Stephansplatz.


Warum ist theologische Bildung „für Laien“, wie sie die THEOLOGISCHEN KURSE anbietet wichtig/notwendig/unverzichtbar?

  • Weil der Glaube nicht in den Kinderschuhen stecken bleiben darf
  • weil getaufte Menschen durch ihre religiöse Bildung ermächtigt werden müssen, ihre Taufwirklichkeit in voller Verantwortung in der Kirche zu leben, bzw. sich in diese Kirche kompetent einzubringen
  • weil theologische, religiöse und spirituelle Vertiefung der einzelnen Getauften für den Aufbau der Kirche als Leib Christi und als Volk Gottes unterwegs unverzichtbar ist 
  • weil nur wer selbst um seinen Glauben weiß auch anderen weiterhelfen kann
  • weil das Belehrt-Werden über die Botschaft Jesu zu den Grundvoraussetzungen der Jüngerinnen- und Jüngerschaft gehört (vgl. Mt 28,19)
  • weil Teilen und Mitteilen von Glaubenswissen wesentlich dazu beiträgt, einander im Glaubensweg zu stärken

Was wünschen Sie den THEOLOGISCHEN KURSEN zum Geburtstag?

  • die Kraft, die Kreativität und den Mut von Gottes Geist, um Menschen zu motivieren und zu ermächtigen, die Botschaft Jesu selbst zu leben und sie so in die Welt zu tragen
  • an allen Orten und Zeiten Bischöfe und andere Kirchenverantwortliche vor Ort, die sie dabei ermutigen und sie in ihrer Tätigkeit fördern, und Dozierende, die in ihrer Aufgabe aufgehen
  • den Mut, sich auf die Methode der Glaubensverkündigung von Bischof Franziskus einzulassen und so die Teilnehmenden selbst im Hörsaal konkret Kirche erleben zu lassen

Wohin sollen sich die THEOLOGISCHEN KURSE in den nächsten 25 Jahren entwickeln?
Inhaltliche Akzente? Bestimmte Zielgruppen?


Neben dem bisherigen Kernangebot könnte es erneut zur Aufgabe der Kurse werden, pastoral-ekklesiologische (Aus-)Bildungsgänge für Menschen anzubieten, die als Getaufte mit entsprechender Beauftragung besondere Dienste in den Pastoralräumen übernehmen (analog zu den seinerzeitigen Seminaren Taufgespräch u. ä.). Generell: Die Kurse müssen als unverzichtbare Wegweiser weiterhin im Auge behalten:

  • die Aufmerksamkeit für die Zeichen der Zeit
  • die Methode des Aggiornamento als Lebensprinzip von Kirche
  • die Überzeugung, dass Theologie ein menschliches Antlitz hat

Mein Zukunftsauftrag an die THEOLOGISCHEN KURSE in einem Satz:

 

Eine menschenfreundliche, solidarische Theologie als Stärkung und Ermutigung für Frauen und Männer in der Kirche vermitteln.

 

em. Univ.-Prof. Dr. Walter KIRCHSCHLÄGER, Universität Luzern, Leiter der THEOLOGISCHEN KURSE von 1980 bis 1982

 

THEOLOGISCHE KURSE

Stephansplatz 3
1010 Wien
+43 1 51552-3703
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