Sonntag 19. November 2017

Erkennen,

was dahinter steckt.

Spezialkurs Wien, März - Mai 2018
Das "Who is Who" der Theologie I
Große Persönlichkeiten der Alten Kirche
Inhalt:

Von Anfang an haben große Persönlichkeiten die Kirche und ihre Theologie geprägt: Ihr Anliegen, die Botschaft des Christentums weiterzutragen und in sich wandelnde Zeitkontexte und Gesellschaften neu zu übersetzen, hat beeindruckende literarische Meisterwerke und theologische Wegweiser durch die Jahrhunderte hervorgebracht: Sie zu kennen heißt nicht nur Bisheriges zu verstehen, sondern regt theologisches Denken für heute und morgen an. Der Spezialkurs begleitet Sie in vier Modulen durch die Theologiegeschichte und stellt Ihnen das "Gott-Denken" ausgewählter Männer und Frauen vor, die sich aufgeschlossen in die Auseinandersetzung mit fremden Welten und Kulturen eingelassen haben.
Das erste Modul befasst sich mit berühmten Personen, Themen und Werken der Spätantike (bis 6. Jh.): Es führt in die Zeit der Vätertheologie (Patristik), in der das Mönchtum Gestalt annimmt, die Bibel rege übersetzt, kommentiert und interpretiert wird und Antworten auf existentielle Glaubensfragen neu formuliert werden

Freitag, 2. März 2018, 15.30 - 21.00 Uhr
Einführung
Irenäus von Lyon und die Apologeten
Referent: Univ.-Prof. Dr. Dietmar WINKLER

Montag, 12. März 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Der "Diamant" Origenes von Alexandrien
Referent: Prof. Dr. Harald BUCHINGER

Montag, 19. März 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Das Mönchtum von Antonius dem Großen bis Benedikt von Nursia
Referent: em. Univ.-Prof. Dr. Josef WEISMAYER

Montag, 9. April 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Athanasius der Große und die Auseinandersetzung mit dem Arianismus
Referentin: Univ.-Prof. Dr. Uta HEIL

Montag, 16. April 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
"Dass eine Frau lehrt, erlaube ich nicht" (1 Tim 2,12)
Frühchristliche Frauen in der Verkündigung und Lehre
Referentin: Ass.-Prof. Mag. Dr. Eva SYNEK

Montag, 23. April 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Streitsache: Kyrill von Alexandrien und Nestorius
Referent: Univ.-Ass. Dipl. Theol. Predrag BUKOVEC, M. A.

Montag, 7. Mai 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Augustinus von Hippo: eine nachhaltige Doppelstaatsbürgerschaft
Referent: Mil.Sup. MMag. Stefan GUGEREL

Referierende:
Prof. Dr. Harald Buchinger
Universität Regensburg
Univ.-Ass. Dr. Predrag Bukovec, M.A.
Universität Wien
MilSup MMag. Stefan Gugerel
Institut für Religion und Frieden, Wien
Univ.-Prof. Dr. Uta Heil
Universität Wien
em. Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer
Universität Wien
Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler
Universität Salzburg
Termine:
Freitag, 02. März 2018, 15.30 - 21.00 Uhr
Montag, 12. März 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Montag, 19. März 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Montag, 09. April 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Montag, 16. April 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Montag, 23. April 2018, 18.30 - 21.03 Uhr
Montag, 07. Mai 2018, 18.30 - 21.00 Uhr
Ort:
THEOLOGISCHE KURSE
1010 Wien, Stephansplatz 3
Beitrag:
130,- / 117,- für Mitglieder der FREUNDE der THEOLOGISCHEN KURSE (inklusive Unterlagen)
Anmeldung:
Bitte melden Sie sich bis 02.02.2018 an!
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Mag. Susanne Fischer berät Sie gerne persönlich: 01 51552-3708
Kurskonzept:
Mag. DDr. Ingrid FISCHER, Mag. Dr. Andrea RIEDL

 

Anmeldung
Persönliche Daten
Anmerkungen
AGB: Mit dieser Anmeldung erkläre ich mich mit den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der THEOLOGISCHEN KURSE einverstanden.
Harald Buchinger
Prof. Dr. Harald Buchinger
Universität Regensburg
zur Person

Harald BUCHINGER hat Theologie (Promotion 2001, Habilitation 2006) in Wien und Jerusalem sowie Kirchenmusik am Wiener Diözesankonservatorium studiert. Von 1995 bis 2007 Assistent am Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie der Universität Wien ist er nach einem mehrjährigen Forschungs- und Studienaufenthalt in Rom seit 2008 Professor für Liturgiewissenschaft an der Fakultät für Katholische Theologie der Universität Regensburg und lehrt u. a. an der Yale-University (New Haven, USA) sowie im Theologischen Studienjahr an der Dormition-Abbey (Jerusalem). Seine Forschungsinteressen gelten v. a. der Liturgie in der Patristik (Bibelrezeption), der Jerusalemer Liturgie und der Entfaltung des Kirchenjahres (Osterfestkreis, Herrenfeste), dem Verhältnis zwischen christlicher und jüdischer Liturgie sowie der Musik im Gottesdienst, insbesondere der Gregorianik.

Predrag Bukovec, M.A.
Univ.-Ass. Dr. Predrag Bukovec, M.A.
Universität Wien
zur Person

Predrag BUKOVEC hat die Fächer Katholische Theologie, Christlicher Orient und Musikwissenschaft in Tübingen studiert. Mit Lehrerfahrung in Syrisch/Altsyrisch und Judaistik ist er seit 2013 Universitätsassistent am Institut für Liturgiewissenschaft und Sakramententheologie, Universität Wien, wo er 2017 promoviert wurde. Seine Forschungsschwerpunkte sind: vergleichende Liturgiegeschichte, Fundamentalliturgie und Liturgiesystematik (Vielfalt westlicher nicht-römischer und orientalischer Liturgien); Frühpatristik (speziell: Eucharistie), spätantike Jenseitsvorstellungen, Frühjudentum, frühislamische Liturgie sowie Adaptionserscheinungen zwischen Hellenismus, Juden- und Christentum.

Stefan Gugerel
MilSup MMag. Stefan Gugerel
Institut für Religion und Frieden, Wien
Uta Heil
Univ.-Prof. Dr. Uta Heil
Universität Wien
zur Person

Uta HEIL hat evangelische Theologie in Bielefeld und Bonn studiert und sich nach ihrer Promotion (Universität Erlangen) 2009 habilitiert. Nach einigen Jahren im Grazer Schuldienst und als wissenschaftliche Mitarbeiterin hatte sie bis 2013 mehrere Lehrstuhlvertretungen und Gastprofessuren im deutschsprachigen Raum inne. Dem (nicht angenommenen) Ruf auf die Professur für Kirchengeschichte I (Ältere Kirchengeschichte) an der Universität München folgte der Ruf nach Wien, wo Uta Heil seit 2015 als Universitätsprofessorin an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien tätig ist. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Spätantike: Dazu gehören die frühchristlichen apologetischen Schriften, der "arianische" Streit um die Trinitätstheologie, das Christentum und die Schriftauslegung in der alten Kirche.

Josef Weismayer
em. Univ.-Prof. Dr. Josef Weismayer
Universität Wien
zur Person

Josef WEISMAYER war Professor für Dogmatische Theologie und Theologie der Spiritualität an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien. Seit etwa 45 Jahren unterrichtet er diese beiden Fächer auch bei den THEOLOGISCHEN KURSEN. Die Vermittlung der Eckpunkte konziliarer Theologie sowie die Erschließung der Konzilsdokumente gehören zu seinen wichtigsten Anliegen.

 

»Neue Form der Liturgie ist Ausdruck eines neuen Kirchenverständnisses« (Lehrenden-Interview)

Dietmar W. Winkler
Univ.-Prof. Dr. Dietmar W. Winkler
Universität Salzburg
zur Person

Dietmar WINKLER hat Katholische Fachtheologie, Deutsche Philologie, Alte Geschichte und Religionspädagogik studiert (Promotion zum Dr. theol. 1995 in Innsbruck) und sich 2000 in Graz für Patrologie, Dogmengeschichte und Ökumenische Theologie habilitiert. Internationale Forschungs- und Lehraufenthalte haben ihn u. a. nach Kottayam/Indien sowie an renommierte Universitäten in den USA (Minnesota, Massachusetts und Cambridge) geführt. Seit 2005 ist Dietmar Winkler Professor für Patristik und Kirchengeschichte an der Universität Salzburg. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Orientalische Patristik und Historische Theologie, Geschichte und Gegenwart der Ostkirchen (Naher Osten, Europa, Nordamerika) sowie die Katholische Kirche seit dem II. Vatikanischen Konzil mit Fokus auf Dialog und Ökumene. Der Herausgeber der Reihen: "orientalia - patristica - oecumenica" (LIT) und "Pro Oriente Studies in Syriac Tradition" (Gorgias Press) ist u. a. Konsultor im Päpstlichen Rat für die Einheit der Christen und Mitarbeiter an Arbeitsprojekten der Päpstlichen Kongregation für die Orientalischen Kirchen, Vorstandsmitglied der Stiftung Pro Oriente (Wien), Wissenschaftlicher Leiter der "Pro Oriente Studies in the Syriac Tradition" und Leiter des ZECO - Zentrum zur Erforschung des Christlichen Ostens (Salzburg).

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