Donnerstag 19. April 2018

Erkennen,

was dahinter steckt.

Studiennachmittag - Wege aus der Angst
Dem Menschen und seinem Gewissen trauen
Amoris Laetitia als Wendepunkt der Moraltheologie?
Mittwoch, 02. Mai 2018, 15:00 - 17:30 Uhr
Mittwoch, 02. Mai 2018, 15.00 - 17.30 Uhr
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
Universität Freiburg im Breisgau

Amoris laetitia hat kontroverse Interpretationen und Lesarten hervorgerufen. Tatsächlich fordert Papst Franziskus darin einen Paradigmenwechsel in der Moraltheologie, nämlich den Wandel von einer deduktiven, auf eine statische Wesensmetaphysik gegründeten Morallehre hin zu einer lebensnahen, biblischen Theorie des christlichen Handelns. Zugleich verwirft er eine Pastoral der Ausgliederung, die auf Verurteilungen setzt, und stellt stattdessen eine "Logik der Inklusion" in den Mittelpunkt seiner Überlegungen. Dabei geht es auch darum, komplexe Lebenssituationen von Menschen, die dem Ideal des Evangeliums nicht entsprechen können, angemessen zu würdigen. In diesem Zusammenhang wächst dem Gewissen eine eigenständige und unersetzbare Bedeutung zu, die von der kirchlichen Verkündigung anerkannt werden muss.

Ort:
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Beitrag:
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Anmeldung erbeten bis:
25.04.2018 (begrenzte Teilnehmerzahl)
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Eberhard Schockenhoff
Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff
Universität Freiburg im Breisgau
zur Person

Eberhard SCHOCKENHOFF ist seit 1994 Professor für Moraltheologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. In der Dialogmission "Church and Justification" zwischen dem Lutherischen Weltbund und der Römisch-Katholischen Kirche sowie als Mitglied im Nationalen und im Deutschen Ethikrat war und ist er ebenso ökumenisch wie interdisziplinär tätig. Als Autor zahlreicher Publikationen widmet er sich u. a. der Frage nach Wahrheit und Lüge, Toleranz und Freiheit in Kunst und Politik. Literatur: Eberhard SCHOCKENHOFF / Christiane FLORIN, Gewissen. Eine Gebrauchsanweisung, Freiburg im Br. 2009.

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