Studientag
«…lehnt nichts von alledem ab, was in diesen Religionen wahr und heilig ist«
Nostra aetate oder: wie ein Konzil funktioniert
| Termin: | Samstag, 25. Februar 2012, 09.00 – 16.30 Uhr |
| ReferentIn: | Univ.-Prof. Mag. Dr. Roman SIEBENROCK, Universität Innsbruck |
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Auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil würdigt die katholische Kirche erstmals, andere Religionen positiv. Die ursprüngliche Intention, mit einer Erklärung zum Judentum die verhängnisvolle Geschichte des christlichen Antijudaismus zu beenden, erweiterte das Konzil auf eine Erklärung hin, die alle Religionen im Blick hatte. Der Studientag wird dieser Öffnung sowohl für die innerkirchliche Identitätsbildung als auch für das Handeln der Kirche nach außen bis zum Treffen in Assisi 2011 nachgehen. Inhalt: Abriss der Textgenese und Lektüre von Nostra aetate mit Blick auf die wichtigsten Abänderungsanträge (Modi). Roman SIEBENROCK ist Professor für Dogmatik an der Universität Innsbruck. Er koordiniert den theologischen Forschungsschwerpunkt Religion – Gewalt – Kommunikation – Weltordnung. Im fünfbändigen Herders Theologischer Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil (Freiburg/Br., 2004 – 2006) hat er u. a. den Kommentar zu Nostra aetate verfasst.
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| Ort: | 1010 Wien, Stephansplatz 3 |
| Beitrag: | 24,- / 20,- für FREUNDE DER THEOLOGISCHEN KURSE |
| Anmeldung: | bis spätestens 18.2.12 |
| Mitveranstalter: Personalentwicklung Pastorale Berufe der Erzdiözese Wien und Stiftung PRO ORIENTE | |



